November 12, 2020

Jedes Jahr aufs neue die Überlegung, ob dein Pferd eine Decke braucht oder nicht. Und wie so oft, ist diese Frage mit einem klaren JEIN zu beantworten. Pferde haben eine eigene Thermoregulation. Wie diese Thermoregulation aussieht, wann Pferde eine Decke brauchen und wann der Tierarzt zu Rate gezogen werden sollte - die Infos bekommst du in dieser Podcastepisode!

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Transcript

[0:04] Meine liebe Treuehörerin, es freut mich sehr, dich wieder begrüßen zu dürfen bei einer neuen Episode von Ferne Gesundheit.
Und bevor wir jetzt gleich die Frage klären, ob Pferde denn eine Decke brauchen und wie die Thermoregulation funktioniert beim Pferd, möchte ich ähm erstmal ein paar persönliche Worte an dich richten, ausnahmsweise heute mal
Und zwar hörst du jetzt hier gerade zweiundfünfzigste Episode des Podcastes Pferdegesundheit
Wir haben insgesamt knapp dreitausend Downloads und wir haben Hörerinnen und Hörer in über fünfzehn Ländern auf der ganzen Welt.
Genau, also nicht in Europa, sondern wirklich auf der ganzen Welt wird unser deutscher Podcast über Pferde und alternative Heilmethoden gehört. Das ist eine wahnsinnig große Nachfrage, viel größer als ich mir das äh im Vorfeld überhaupt habe.
Mir denken können und ähm durch Interaktion mit euch, also ihr seid auch sehr gesprächig, ich bekomme viele tolle Nachrichten auch.

[0:57] Habe ich dann mich dazu entschlossen
dann nochmal ganz andere Programme und euch auch Möglichkeiten anzubieten, da ein bisschen für euch auch weiter zu arbeiten. Ich weiß von vielen von euch, dass ihr euch schon mal Bücher kauft, zur Hymopathie oder über Kräuter oder über dies und das und jenes.
Zum Thema Pferdegesundheit. Na ja, da wird dann mal reingeguckt, selten wird's von Anfang bis Ende gelesen und irgendwann dann im Regal und wird kaum mehr angepackt
Das ist bei Videokursen, die auch interaktiv sind, natürlich ein bisschen was anderes. Da kann man nämlich auch drüber reden und alles, wo man drüber redet und sich mehr mit beschäftigt, das bleibt auch viel mehr im Kopf hängen
heißt, man kann es im Alltag viel besser anwenden. Und deswegen habe ich da genau für, für dich, also als Pferdebesitzer, als Reitbeteiligung, als Pferdehalter, als Pferdemensch.

[1:40] Jetzt letzte Woche, nämlich ganz spontan die PGO Akademie, also die Pferdegesundheit Online Akademie.
Gegründet. Die findest du über meine Internetseite. Ich werde die natürlich hier unten verlinken und da siehst du jetzt gerade aktuell meinen allererst.
Kurs, ähm den ich dir auch tatsächlich zu einem super Schnäppchenangebot Einführungsstarterpreis äh dahin gestellt habe für vierzehn Euro neunzig und ähm über
Homopathie für Pferdebesitzer von der Grundlage bis zur kleinen Stallapotheke. Das heißt hier.
Verstehst du danach oder hier verstehst du dann
wie hoch Partie wirkt, warum Homöopathie wirkt, was das Tolle daran ist und in welchem Rahmen du als Pferdebesitzer ohne Experte in der Homopathie zu werden
tatsächlich damit auch agieren kannst und dein Pferd helfen kannst. Wir haben jetzt Scheißwetter, deswegen ähm dass auch das Thema heute mit dem Eindecken, sobald die Pferde kalt und nass werden, werden sie steif, äh bekommen sie auch irgendwie komische Sachen.

[2:40] Kopf und fang auf einmal an rumzuhüpfen bei den eventuell kalt ist, dass es dann alles nicht mehr so einfach zu handeln und auch dazu gibt es Hilfestellung aber das ist ja nun mal beim besten Willen kein Fall wo man jetzt direkt den Tierarzt verruft.
Also wenn du solche oder auch andere Wehwehwehchen durchaus auch mal selber behandeln möchtest oder einfach mal wissen möchtest, was man dafür oder dagegen tun kann
bist du dann hier bei der PGO genau richtig, weil genau das ist mein Anliegen, nämlich dich als Pferdebesitzer kompetent zu machen
denn deine Kompetenz ist die beste Prävention für dein Pferd.

[3:12] Und jetzt kommen wir zum Thema. Die Thermoregulation. Es gibt tatsächlich eine amerikanische Studie davon und ähm dafür äh
über die Thermoregulation bei Färben und die haben festgestellt, diese amerikanischen Tierärzte haben festgestellt, dass Pferdeschwankungen von bis zu vierzig Grad durchaus
sehr, sehr gut verkraften können. Also das heißt für Pferde ist es noch fast egal, ob es jetzt minus zehn Grad nachts und dreißig Grad tags warm ist ähm für die Thermoregulation ist es nicht so der große Unterschied, das kriegen die ganz gut im Griff. Im Gegenteil eigentlich sogar
Es bringt nämlich den Kreislauf auch sehr in Schwung. Am liebsten mögen Pferde es aber tatsächlich, wenn es so fünf bis fünfzehn Grad warm ist, ne? Also weder richtig Sommer
noch richtig Winter. Dann fühlen die sich eigentlich am besten, da sind sie am besten drauf. Thermoregulation ist dann die Wärmeproduktion des Körpers
und laut Studie geht das so bei circa minus zehn Grad los. Das ist natürlich auch immer noch mal ein bisschen davon abhängig, welche Rasse unsere Pferde angehören. Die Nordrassen, die sind da ja durchaus ein bisschen robuster, was kälter angeht, als jetzt zum Beispiel
die südeuropäischen Rassen, aber ähm im Grunde genommen kann man da.

[4:22] Wenn's wirklich zu kalt wird, geht dann halt einer Wärmeregulation los. Dadurch sind äh dabei sind beteiligt äh Hautfellaterien und Schweißdrüsen, das äh schwingt dann alles ineinander, da gehe ich jetzt so gar nicht so ähm.
Ins Detail drauf ein, wichtig für dich nur zu wissen, dass das halt ein Zusammenspiel von mehreren ähm Organen oder Körperteilen ist, die dann letztendlich Wärme produzieren. Wichtig zu wissen ist ja auch,
dass eine Fettschicht dreimal so isondierend wirkt wie anderes Gewebe. Also eine Fettschicht, das heißt eine.

[4:57] Gesunde Fettschicht im Herbst ist durchaus gesund und sinnvoll, kann auch bei Pferden durchaus nur durch Heu oder durch eine vermehrte Heuaufnahme ähm produziert werden
und dafür ist es nicht unbedingt nötig dem Pferd mehr zu füttern, ne? Das ist nur mal so nebenbei, das kriegen die ganz gut auch so gewuppt. Ähm.

[5:19] Thermoregulation, die passiert aber dann letztendlich hauptsächlich durch die Muskulatur.
Deswegen wird, deswegen sind wir jetzt auch schon wieder bei Thema. Thema Muskeln hat man ja in den letzten Episoden auch schon. Ähm der Muskel hat Energie. Da haben wir gerade in der letzten Episode mal äh sehr ausführlich auch drüber gesprochen
und gerade wenn es in die Thermoregulation geht, dann sind da circa fünfunddreißig Prozent für die Bewegung und zirka.
Äh der Rest, also die restlichen fünfundsechzig Prozent für die Wärmeproduktion. Das heißt, das Pferd fängt an zu zittern
Heißt das jetzt, dass ein zitterndes Pferd krank ist? Nein, genau das ist die Thermoregulation. Das ist die sogenannte oder der sogenannte ATP und zwar Adenosin, Triphosphat-Aufschluss.
Das heißt, die Pferde zittern sich warm. In der Regel ist es nur ein recht kurzes Zittern
wenn das länger anhält oder auch öfter auftritt, dann kann es tatsächlich so sein, dass dein Pferd friert. Das heißt, hier würde ich im Zweifel einen Tierarzt rufen, wenn dein Pferd mal zittert, vor allem, wenn's kalt ist.
Dann ist das nicht unbedingt ein Fall für den Tierarzt, sondern kann das wirklich sein, dass es die ganz normale Thermoregulation ist. Wie kannst du das am besten feststellen? Greife mal dem Pferd hinten zwischen die Schenkel.

[6:39] Wenn das dort warm ist und dein Pferd eine gesunde Fettschicht hat und vor allem
da entfernt jetzt auch kein Pferd, das was normalerweise im Stall steht und jetzt regnet und nass und Wind und so dann auf einmal draußen klar, dann kann die schon mal eher frieren, aber wenn das dahinten schön warm ist und dein Pferd ansonsten eine gute Konstitution hat, um auch draußen zu stehen
kannst du davon ausgehen, dass das jetzt kein Zeichen für eine Krankheit.

[7:06] Heißt das jetzt, dass Pferde keine Decke brauchen. Na ja, sagen wir mal so. Pferde sind grundsätzlich nicht empfindlich, ja?
Aber den Pferden sollte dann auch immer ein trockener Platz zur Verfügung stehen. Die Kombination von Kälte, Regen und Wind sollte unbedingt vermieden werden, das ist nicht gut, das kommt, das bekommt den Pferden gerade für die Muskulatur einfach nicht gut
es ist ja auch ja das wissen wir einfach von uns selber, das werden wir mal verspannt sind oder dass wenn wir mal in Zug bekommen haben wir verspannen uns dann selber, die Muskeln krampfen einfach zusammen
es ist ja auch.
Ganz normal bekannt, das hat jeder in der Schule gelernt, dass Kälte, Gewebe oder auch Materialien zusammenzieht und eher verdichtet und wärme breitet sich ja eher aus. Das ist letztendlich bei unseren Muskeln auch nicht viel anders.
Das heißt, wenn es kalt wird, ziehen die sich zusammen und werden hart.
Das ist letztendlich nie gut, das macht dann auch kein Spaß, ein Pferd mit einer harten Muskulatur macht keinen Spaß zu reiten und sollte auch gar nicht gerit.

[8:05] Ja? Ähm grundsätzlich sollte man aber auch dran denken, dass auch ein Pferd, was vielleicht eine weiche Muskulatur hat und vielleicht auch eingedeckt
ist, kommt trotzdem manchmal oder manchmal auch täglich ähm mit Feuchtigkeit.
Auskühlung in Berührung, nämlich genau dann, wenn es beim Reiten anfängt zu schwitzen.
Deswegen absolut wichtig ist, dass wenn man ein Pferd reitet und das schwitzt, dass man das auch lange trocken reitet, beziehungsweise führt, weil hier habe ich gleich mal einen Tipp für dich, eine Abschutzdecke mit nochmal ein bisschen Stroh dadrunter, ist da total sinnvoll.

[8:40] Klar, da kannst du nicht mehr unbedingt äh dein Pferd trocken reiten, aber zumindest trocken führen. Das geht dann auch vielleicht ein bisschen schneller, der mit dem Stroh unter der Decke kann die Luft zirkulieren und das Pferd äh kann trocknen
ohne dabei auszukühlen.
Ja? Ähm ein weiterer wichtiger Punkt, den ich vorhin schon mal angesprochen habe, ist, wenn Pferde regelmäßig geputzt werden. Das heißt, wenn die isolierende Fettschicht im Fell geschädigt wird.

[9:08] Dann nehme ich kein Regenwasser bis auf die Haut dringen und
dann ist eine Auskühlung einfach vorprogrammiert. Also wenn dein Pferd regelmäßig geputzt wird, aber auch regelmäßig draußen steht, sollte zumindest, zumindest eine vernünftige Regendecke
der Fall sein
Man sollte Pferde nicht in den Regen stellen. Die werden einfach hart im Rücken und dann haben alle keinen Spaß mehr. Die Pferde haben Schmerzen. Du bist frustriert, das Reiten klappt nicht mehr und äh überhaupt, das ist dann so ein Teufelskreis. Das ist nie gut, deswegen dann lieber schön
das Pferd ein wenig einpacken und zumindest vor Wasser
schützen. Geschorene Pferde müssen sowieso eine Decke tragen, da gehe ich auch gar nicht weiter drauf ein, weil jeder, der sein Pferd schert, sollte sich dessen bewusst sein, wenn auch das Sharen selber
in den allermeisten Fällen
für den Biorhythmus nicht besonders förderlich ist, aber da unsere Ferien ja nun mal als Freizeit äh Pferd gehalten werden und dementsprechend auch geritten und trainiert werden und nicht einfach nur irgendwo rumstehen, weil das so nett anzugucken finden. Ähm
Na ja, ist das hier halt oftmals der Fall. Ähm das darf man aber auch immer noch mal im Hintergrund behalten, im Hinterkopf behalten.

[10:18] Dass man hier nochmal ein wenig genauer hinschaut. Ähm.

[10:23] Wenn man einmal eingedeckt hat im Winter, also wenn dein Pferd jetzt schon eine Decke trägt, heißt das theoretisch auch, dass das Pferd diese Decke den ganzen Winter tragen muss
Weil es hat sich dann einmal dran gewöhnt und dann sollte das auch beibehalten werden, die Pferde kommen sonst auch ein bisschen mit ihrem Organismus durcheinander.
Grundsätzlich ist es so, dass das Winterfeld von der Tageslichtmenge beeinflusst wird, das heißt, dass äh wenn du früh eingedeckt hast, heißt das nicht, dass das Pferd
unbedingt weniger Fell bekommt. Ähm es kann durchaus sein, dass es später Fell bekommt. Es kann auch
es kann auch sein, dass es weniger Fell bekommt, muss es aber nicht unbedingt. Also frühes Eindecken hat nicht immer unbedingt einen Vorteil. Ähm
Aber da musst du dir dein Pferd auch einfach mal selber anschauen. Also das ist auch durchaus unterschiedlich. Man kann nicht alle Pferde und alle Organismen über einen Kampf schweren. Ähm wie du halt merkst, es
nicht immer nur schwarz oder weiß oder richtig oder falsch, es gibt immer viele Möglichkeiten, es gibt
immer viele Ventualitäten. Schau, was für dich und dein Pferd das Beste ist. Du hast hier einige Anhaltspunkte bekommen, was gesund ist und was nicht, äh wie du einen schönen, weichen Rücken förderst und wie du einen harten
eine harte Rückenmuskulatur verhinderst.
Macht das Beste alle raus, macht das Beste aus dem Tag, macht vor allem auch das Beste aus deinem Leben. Es gibt verdammt viele Möglichkeiten. Und in diesem Sinne, tschau.
Mal in der Akademie vorbei, nochmal zur Erinnerung ähm.

[11:50] Da findest du dafür auf jeden Fall auch ein nochmal ein paar Anhaltspunkte. In diesem Sinne, viel Spaß im Stall und bis bald.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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