August 14, 2020
Aloe Vera ist eine tolle Pflanze mit sehr vielen, auf den Körper gut wirkenden Eigenschaften und Inhaltsstoffen. Sabrina Steinhauser berichtet, wie sie nach langem suchen bei Aloe Vera gelandet ist und Ihr Pferd, welche an Kotwasser litt, helfen konnte!

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Kontaktdaten von Sabrina Steinhauser

Transcript

[0:04] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Pferdegesundheit. Ich bin Sabrina Hollender und damit ihr heute schön durcheinander kommt, habe ich heute jemanden mitgebracht, der auch Sabrina heißt. Ich stelle sie euch kurz vor
Sabrina sitzt auch schon seit ihrer Kindheit im Westernsattel und reitet im internationalen Westernsport. Außerdem ist die Tierheilpraktikerin und Pferdephysiotherapeutin und der Schwerpunkt in ihrer Praxis lie
bei der Dorntherapie. Das ist ein Bereich in der Physiotherapie. Da kommen an anderer Stelle mal zu, das habe ich gerade schon mit dir abgesprochen, dass wir da auf jeden Fall auch demnächst mal ein Interview zu machen. Außerdem betreut sie mehrere Pferde, die auch international erfolgreich sind, hauptberuflich ist die medizinische Fachangestellte und auch als
tätig, aber unser heutiges Thema ist ein ganz anderes.
Da Sabrina nämlich bei ihren ganzen Aufgaben, noch ein bisschen Luft dazwischen hat, hat sie irgendwie in ihrem Leben noch Aloe Vera Produkte unterge.

[0:58] Und ich bin auf sie aufmerksam geworden, weil sie Aloe Vera bei Tieren anwendet. Aloe Vera ist eine Pflanze, die unserem, beziehungsweise dem Körper unseres Pferdes sehr gut tut und wie und wann man Aloe Vera bei Pferden anwenden kann, darüber sprechen wir heute
Ich freue mich sehr, dass du da bist. Hallo Sabrina. Ja, hallo Sabrina, vielen Dank für die äh freundliche Begrüßung
Ja, gerne. Ich freue mich, dass du da bist, weil ähm ich habe dich ja auch zu einem super interessanten Thema eingeladen. Ich hatte das gesehen, dass du unter einem Facebook-Post äh eine,
qualifizierte Antwort bezüglich Aloe Vera bei Pferden angebracht hast. Da wollen wir jetzt gleich ein bisschen drauf eingehen. Kannst du uns erstmal ähm ein paar Sätze
dir sagen und vor allem auch, wie du zu Aloe Vera gekommen bist.

[1:46] Okay, also ich denke zu mir, hast du ja schon ausreichend erklärt. Mhm. Einfach direkt weiter an, wie ich zur Hallowee Vera kam.
Und zwar hängt das auch relativ eng mit dem Facebook-Post, wo du mich gefunden hast zusammen.
Da hat ja eine nach äh Lösungen für das Kotwasserproblem von ihrem Pferd zu. Mhm. Und genau durch dieses Problem bin ich zur Aloe Vera kommen,
und habe eine, ähm, Heilpraktikerin, Kollegin, ähm, dann an meinem Pferd dran gehabt, die mit Aloe Vera arbeitet.
Und durch das bin ich dann zu den Produkten gekommen.
Mhm, okay, also du hast ja sechs Pferde, hast du mir gerade eben erzählt, das heißt, du hast auf jeden Fall auch sehr viel
Potenzial zum ausprobieren. Bei sechs Pferden, da ist ja auch wahrscheinlich hat jedes Pferd irgendwie ein anderes Problemchen
Nee, richtig jeder bringt so ein bisschen was mit. Ja, ja, genau. Und Aloe Vera ist aber natürlich auch super vielseitig einsetzbar, also man kann's ja, also fast sagen, weil
bei fast allem zumindest mal mit ausprobieren, ne? Ähm. Ja, richtig. Fangen wir mal an. Also Kotwasser, das heißt ja, wahrscheinlich du hast es
innerlich gegeben. Gehe ich mal. Mhm. Genau. Wie hast du das gemacht?

[2:59] Das Aloe Vera gilt, das kann wie ein Zusatzfutter über das normale, über die normale Kraftoperation drübergeben werden und das wird im Prinzip von.
Ein Pferden sehr gut mitgefressen. Mhm. Eine Flüssigkeit, die man einfach über das Futter geben kann. Und was macht Alvera? Weißt du, weiß man das?

[3:21] Ah, das macht ganz viel. Ähm, es unterstützt natürlich ähm den Körper.
Fürs Ausleiten von Schlagstoffen zum Beispiel, Wundheilung, Immunsystem, Stärkung,
ist gut bei ähm Exzemmern zum Beispiel. Wir haben den Sommerextremer. Der bekommt das jetzt in der Sommersaison auf.
Dann natürlich hier gut weißer Magen-Darm-Beschwerden.

[3:45] Dann wende ich das viel bei meinen ähm Physiopferden an, die eine komplette Behandlung bekommen haben, dass auch hilfreich ist bei ähm Lösungen lösen von äh Muskelverspannungen.
Auch innerlich oder das dann äußerlich.
Sowohl als auch, man kann's äußerlich auftragen, wenn man zum Beispiel eine Schwellung hat oder was entzündlich ist, kann man es äußerlich auftragen, aber hauptsächlich gebe ich's innerlich, weil es der Körper so besser verarbeite.
Okay, gut, mega interessant. Ähm das heißt, fair, also das ist man das bei Menschen machen kann. Das war mir persönlich jetzt auch sehr bekannt. Ich habe das selber nämlich auch zu Hause im Schrank stehen und eine Aloe Vera Pflanze auch auf der Fensterbank
dass man das bei Pferden macht, waren mir persönlich jetzt weniger bekannt, deswegen finde ich das total interessant. Äh gibt es da irgendwas zu beachten, weil Pferde ja schon mal, das weiß ja jeder, der ein Pferd hat, der hat schon mal eine Kolike gehabt, die können sie ja so vom Magen-Damenbereich auch schon mal sehr, sehr empfindlich sein
Also das Schöne an der Aloe Vera ist. Ähm es beruhigt vor einem Schleimhäute. Ja, das wirkt beruhigt auf Schleimhäutte, sowohl auf die Magen, wie auch Darmschleimhaut.
Und das ist zum Teil, habe ich äh recherchiert natürlich auch ein Problem, was beim Rotwasser mit dabei ist, dass die Darmschleimhaut einfach gereizt ist.

[5:04] Und da kommt natürlich eine Beruhigung durch die Aloe Vera dann zustande.
Ja, Wahnsinn, das ist auch total wichtig, dann, dass das einfach mal so ein bisschen sanft auch wir
Na, jetzt ist Aloe Vera ja auch wirklich nichts aggressives oder mit irgendwelchen, ich sage mal, dicken Wirkstoffen drin, das ist ja eine Pflanze, die dann wirklich beruhigend wirkt, wie du das schon gesagt hast, auf die Schleimhäute und dann halt zum Beispiel aus sowas wie Kotwasser hallen kann
du hast gesagt, Ekzemer kann man das ähm auch von außen halt benutzen und wenn ja, wie.

[5:38] Es gibt zum Beispiel äh von der Firma, mit der ich arbeite, gibt's ein Spray.
Das mit Aloe Vera Propolis und ähm verschiedenen Kräutern angemischt ist und gerade bei den Exzemern.
Trage ich das direkt auf der Stelle auf. Mhm. Und natürlich beruhigt es von außen auch wieder und lindert den Juckreiz, wirkt abschwellend.
Wundheilung wird unterstützt durch den Populis, der mit drin ist.
Genau. Mhm, okay. Gibt es äh irgendeine Erkrankung, wo man das nicht anwenden kann oder nicht anwenden sollte.

[6:17] Und da wäre mir persönlich jetzt bisher nichts bekannt. Mhm. Und ich denke, ein Versuch ist es immer wert.
Genau, also würdest du das oder oder empfiehlst du das dein äh Patientenbesitzern denn auch äh das wirklich einfach mal auszuprobieren.

[6:36] Also ich empfehle es gerade bei und da ich ja Haupt äh tatsächlich in den Physiobereich tätig bin. Ja. Den Kunden, ich meine Pferde, Leute, wollen ja ihr Pferd reiten.
Und wenn ich da an der ersten Behandlung da war.
Biete ich das mit an, dass sie das für eine Weile dazugeben. Mhm. Damit einfach der Stoffwechsel in Gang kommt, die Schlagstoffe, die durch die Behandlung.
Ähm freigesetzt wurden, besser abtransportiert werden und somit hält sich der Muskelkater nach der Behandlung in Grenzen und sie können ihr Pferd gleich wieder richtig genießen. Mh.
Und äh wo kann man, wo kann man denn gute Aloe Vera Produkte beziehen? Also also du selber vertreibst sie ja auch, von der Firma Forever.
Genau,
und ähm auf was muss man denn achten? Also, wenn ich jetzt Pferdebesitzer bin und ich habe jetzt gedacht, na ja, okay, mein Fett hat da auch so das ein oder andere, vielleicht kann ich das mit Aloe Vera auch mal unterstützend irgendwie, ne? Also unterstützen. Äh auf was muss ich denn achten, wenn ich sowas kaufe.

[7:37] Also wichtig ist, ähm man muss wissen, dass es ja wie mit allen Sachen, wo man was qualitativ versucht, nicht überall wo Aloe draufsteht, ist auch Aloe drin.
Es gibt sehr viele Hersteller, die arbeiten nicht mit direktem Aloe Vera Gel, wie jetzt Forever. Mhm. Ähm viele haben den Hauptbestandteil Wasser.
Und dann von mir aus ein Konzentrat von Aloe Vera zu gemischt.
Mhm. Ah, man muss schon gucken, dass es wirklich Aloe Vera gilt, der Hauptbestandteil ist.
Ja, das erkennt man dann wiederum an den Inhaltsstoffen. Ja, richtig. Mhm. Okay. Und wie ist die Dosierung dafür, so ein Pferd.
Ähm da kann man ein bisschen unterscheiden zwischen gebe ich vorbeugend oder gebe ich's akut. Mhm.
Ja ähm man kann da beim Pferd bis zur dreihundert Milliliter hochgehen und das dann langsam wieder ausschleichen.

[8:36] Das heißt, du, ja, du gibst es dann auch kurweise, ja?
Ja, richtig. Also, wenn man jetzt mal Schüler, das ähm Rotwasserproblem nehmen. Das war natürlich langwierige Sache, bis man das tatsächlich in den Griff bekommen haben. Das ist jetzt nicht wie wenn man.
Antibiotikum gibt und innerhalb von drei Tagen ist das verschwunden, aber das war auch nicht mein Ziel. Mhm. Mein Ziel war, dass das langfristig äh in Griff bekommen werden kann.

[9:02] Genau und da haben wir relativ hochdosiert angefangen. Äh wir waren dabei hundert Milliliter und sind dann runter auf vierzig.

[9:11] Vierzig am Tag, ja? Einmal am Tag, vierzig Milliliter. Mhm. Und das war, das war jetzt ein Pony oder ein Pferd oder das ist ein Quarterhaus.
Ach so, okay, also schon ein etwas äh genau, schon ein richtiges Band wäre. Mhm. Okay. Gut, da ist es dann hundert Milliliter am Tag. Okay und das gibst du dann, wie gesagt, wie du vorhin gesagt hast, einfach dann übers Futter drüber. Genau, richtig. Mhm. Okay.
Gut, dort das hat sich ja eigentlich ziemlich einfach an, könnte man ja vielleicht mal ausprobieren, ne? Ja, in der Handhabung ist es wirklich sehr einfach. Mhm. Okay, das heißt, ähm also sag mir, sag mal ein Zeitraum, warte zwei Wochen, vier Wochen, sechs Wochen oder noch länger.

[9:48] Ähm also da ich bei meinem Pferd wirklich schon seit guten zwei Jahren alles probiert habe, was ich in der Halbpraktikerschule gelernt habe, was ich äh,
via Google rausfinden konnte. Ich habe alles ausprobiert und da hat man natürlich einfach äh langwierige Vorgeschichte, da waren wir,
drei Monaten intensiv dabei und dann haben wir es langsam ausgeschlichen. Mhm. Genau.
Ja, ist schon eine ganze Zeit dann auch, ne? Aber das heißt ja, wenn man das vorbeugend macht, dann kann man das ja auch über einen kürzeren Zeitraum geben, vielleicht noch für zwei, drei Wochen.
Ja. Ne, genau. Äh ich empfehle die meisten Kuren empfehle ich aber tatsächlich so drei Wochen, drei bis sechs Wochen, je nachdem. Ähm
weil der Körper ja auch immer ein bisschen Zeit braucht, um das entsprechend zu verarbeiten, um darauf zu reagieren zu können und na ja, bis diese gewünschten Ergebnisse dann noch eintreten, vergeht ja auch schon mal ein wenig Zeit.
Ja und es ist einfach so, dass jeder Körper anders reagiert, man kann da schlecht pauschale Antwort geben. Beim einen funktioniert's in drei Wochen, der andere braucht etwas länger.

[10:55] Mhm. Ist man schwierig, war eine Pauschale Aussage zu machen. Genau, ich denke, man wird einfach ein bisschen Zeit brauchen und äh ja, der Natur dann auch einfach mal ein bisschen Zeit geben
Ne? Ja, genau. Es ist halt ein Jahreszeit abhängig,
Ja. Ja im Sommer äh geht's in der Regeneration viel schneller wie im Winter. Ja. Im Winter ähm verarbeitet der Körper solche Sachen wesentlich langsamer wie im Sommer,
Okay. Für welchen Zeitraum würdest du so eine Alvera Kur denn empfehlen? Also vorbeugend sage ich jetzt mal präventiv.

[11:31] Ich würde tatsächlich im Frühjahr anfangen, wenn ähm die Zellen wieder besser arbeiten können, ja, die ihre Energie dann nicht nur zum Gesund erhalten vom Körper. Mhm. Verwenden, sondern auch zur Regeneration. Mhm.
Arbeitet mehr Energie im Körper, geht uns ja genauso lang. Ja. Ja, ja, genau.
Also, das heißt, präventiv kann man das ganz gut im Frühjahr anwenden, wenn sowieso die Energie dann wieder kommt und das Leben nicht nur in die Natur, sondern auch in das Pferd wieder zurückkommt
äh. Ja, richtig. Allerdings, wenn das Pferd natürlich irgendwas hat, wie zum Beispiel Kotwasser oder,
Genau. Wie gesagt, Muskelverspannungen hattest du vorhin erwähnt. Ja, richtig, die kann man ja schlecht aufm äh Frühjahr legen,
Ja genau, die halten sich ja eher selten an irgendwelche Jahreszeiten. Da kann man das auch immer zwischendurch zumindest mal ausprobieren. Und wenn man das ausprobiert, dann aber auf jeden Fall auch den Willen für einen etwas längeren Zeitraum mitbringen, weil es stellt sich nicht innerhalb von wenigen Tagen um, man braucht da wirklich schon
Wochen vielleicht sogar auch Monate. Das heißt, so eine Kur kann dann durchaus auch schon mal etwas länger dauern. Genau.

[12:38] Sabrina, ich äh wir hatten vorher besprochen, wir setzen deine Kontaktdaten in die Shownotes rein, das heißt, wenn jemand ähm sich nochmal bei dir melden möchte, weil er vielleicht noch ein Feedback oder ein Rad oder eine Beratung von dir haben möchte, kann er sich an dich wenden und dann bei dir auch entsprechend die Produkte beziehen. Ähm du bist halt eine,
der,
wenig. Also, ich weiß gar nicht, ob's weniger sind. Aber du bist einer der Damen, die sich äh mit Aloe Vera und Pferden halt ganz gut auskennt. Du hast selber sechs Stück und damit genug Potenzial und das alles auch vorher selber auszuprobieren und mit gutem Gewissen weiterzugeben. Ich freue mich, dass du da warst. Vielen Dank für deine Informationen
und ähm freue mich, wenn wir uns dann demnächst nochmal hören über die Dorntherapie.

[13:21] Und ja, vielen Dank für die Einladung und bis zum nächsten Mal. Genau, super, danke schön. Alles klar, bis dann. Tschüss.
Und wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann freue ich mich, wenn du den Podcast Pferdegesundheit abonnierst,
einfach über dein Handy und du kannst zum Beispiel das mal, wenn du zum Stahl fährst, einfach mal eine Episode hören und du bekommst dann Tipps und Inspirationen rund um die Pferde, Gesundheit und natürlich,
naturheilkundlichen Behandlungsmethoden oder auch von anderen Experten, Erfahrungsberichte, Kräuter und alles Mögliche, was du mit deinem Pferd selber machen kannst, was für die Gesundheit zuträglich ist
In diesem Sinne, erstmal viel Spaß im Stall und bis zum nächsten Mal. Tschüs.

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