Juli 27, 2020

Höre zu, wenn wir über alte Zeiten quatschen: Fohlen, denen wir die Flasche gegeben haben, eine Zeit, die unser Leben verändert hat und wie wir nach so vielen Jahren über diese Sache denken!

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Transcript

[0:04] Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Pferdegesundheit. Ich bin Sabrina Hollender und heute habe ich eine Freundin mitgebracht
eine langjährige Freundin, wir waren damals zusammen auf dem Fohlenhof Voss und haben dort Mutterlose Fohlen großgezogen und wir wollen jetzt nach ganz, ganz vielen Jahren das erste Mal mal wieder darüber sprechen und das bringe ich euch gleich als Podcast
mit. Hallo Tabea, ich freue mich voll, dass du das mit mir jetzt hier machst.
Hallo Sabrina, ich freue mich auch total. Ja, wir haben ja jetzt äh gerade kurz vorher nochmal überlegt, es ist jetzt also für mich ist es jetzt siebzehn Jahre, für dich sind es sechzehn Jahre, wir waren ja nicht zusammen, da wir waren ja quasi ja kurz hintereinander
auf dem Fohlenhof haben wir uns aber dann da kennengelernt, weil ich ja noch ein bisschen länger dort im Dorf geblieben bin. Was hast du für Erinnerungen an früher.

[0:55] Ähm also eigentlich ähm durchweg gute, also ich glaube, das ist ja der Mensch so grundsätzlich, man sieht so aus, hat hauptsächlich die guten Sachen in Erinnerung, aber.
Also ziemlich privat ist eigentlich, wenn man irgendwie Nacht um Mitternacht oder auch die drei Urfütterungen.

[1:16] Äh wie sich da aus dem Bett gekriegt hat. Ja.
Dann in den Stall geschleppt hat und dann spannten aber die ganze Mäusebande da an den Kitterschäden und hat schon die Nase daraus gereckt und erwarten so ja ihre Milchration erwartet, dann war irgendwie so,
ja, alles ähm ja, wieder gut. Das mich so wahnsinnig eigentlich auch so geprägt hat, so grundsätzlich ist, dass das Leben dort mit den Fohlen,
ähm ein ganz anderes war, als es äh danach und davor auch mit Pferden war, weil du wir haben ja da auf dem Hof gelebt,
und wir haben uns ja letztendlich vierundzwanzig Stunden um die Pferdchen. Also es waren ja hauptsächlich Fohlen, sicherlich waren auch noch andere Pferde da, aber wir haben uns ja vierundzwanzig Stunden drum gekümmert,
und haben die sich auch so wirklich richtig entwickeln sehen. Wir waren einfach ganz nah dabei, weil die haben ja nicht einfach irgendwo auf der Wiese gestanden und sind mit Mama da irgendwie bei Fuß groß geworden, sondern die haben tatsächlich bei uns im Stahl in der Box in der Regel ja mit zwei Pferden, dann ich glaube, manche waren manche
waren auch zu dritt in der Box, vor allem als ich noch ganz klein waren, ne,
Ja. Was was mich äh wahnsinnig geprägt hat, ja, natürlich dieses diese rundum betreuung, ne, also morgens, mittags, abends, nachts, ab, raus, in Stahl, Pferden, Milch geben, den die Milch anrühren und dann ähm
Pertränke, den Ponys, er den Fohlen geben, ähm was mich aber auch noch so wahnsinnig geprägt hat, ist ähm dieses.

[2:41] Dieses hilflose im Prinzip, was sie hatten, ähm dass man sich da, dass man als Mensch so richtig als Bezugsperson dann auch anerkannt wird. Das hat mich völlig fasziniert, dass nochmal was ganz anderes als mit einem Erwachsenen fährt
und auch dieses.
Eher im Prinzip, ich sag mal, dieses Krankheitsanfällige, also mich hat sehr geprägt, dass da halt auch dann doch, ja, letztendlich relativ viele Fohlen auch trotzdem noch gestorben sind, ne.
Ja, ja.
Also, ich glaube, ähm kann ich relativ gut alles teilen. Ähm also ähm.

[3:17] Ich glaube so, wir als Mütter jetzt haben da so ein bisschen wenn der ganze Tagesablauf eben.
Auf die Kleinen ausgerichtet ist, ja? Und das war ja bei den Pool einfach so, also dein Tag war strukturiert.
Mir aufgrund der Milchfütterungszeiten. Mhm. Genau. Ähm und dann hast du halt zwischendrin das gemacht, was du in den Zeiten zusammen von anderthalb bis drei Stunden äh geschafft hast sozusagen.

[3:45] Ja. Ja genau, ne? Also, ich glaube, die ersten, die ersten paar Tage auch, ne, wenn die vorhin wirklich noch so ganz, ganz frisch und im Prinzip auch noch recht schwach waren, da haben die ja schon alle anderthalb bis zwei Stunden Milch bekommen. Ja. Ja. Wie viel war das damals? Das war das ein Liter.
Oder war das mehr oder weniger? Es ist so unterschiedlich, ne.
Ja, das war dann kam ein bisschen auf die Körperlos an und auch wirklich auf das Alter und die kann ja sehr unterschiedlichen Zeitpunkten dazu uns ähm je nachdem, man eben die Mutter verstorben war oder ja.
Ja, ich weiß ein Fall, der hat mir fand ich auch ähm irgendwie sehr berührend, wo du,
meisten Koordinations gekommen dann im Mutter gestorben war, aber das eine Fohlen hatte eigentlich eine Mama, aber die hatte so eine massive Olterentzündung. Mhm. Wie sie ein bisschen krift gekriegt haben, und muss dir dann praktisch das holen, wegnehmen, weil es nicht saufen konnte.
Und das fand ich irgendwie schlimm, dass das eigentlich die Mama hatte,
und ähm dann aber trotzdem bei uns, wir haben, ich glaube, da kamen noch ein Aspekt dazu, das weiß ich jetzt aber nicht mehr ganz genau. Die hatte dann auch, glaube ich, war das solche Schmerzen an das Tun, verschlagen und dann war eben Gefahr, dass Sympolen was passiert, in dem Zufolge muss die das dann trennen.

[4:58] Ähm ja und ähm ja, die man wirklich ganz am Anfang auch glaube ich mal einstellige Abstände, anderthalb und.
Ich weiß noch, dass der Tierkern damals sein betreut hat ähm später die Zeiten auch wirklich auf die anderthalb Stunden über einen längeren Zeitraum runtergesetzt hat.
Um einfach,
weniger Menge öfters geben zu können, wo auch eben diesen Durchball und sowas gesagt hattest.
Ähm dass das ja ein ein großes Gesundheitsproblem immer so war.
Wann ist es noch Durchfall und wann, wenn's dann schon nicht mal aufpassen, dass endlich registriertes Hohl? Mhm, dann war das schon wirklich, kennt man ja auch ausm, auch nicht viel Bereich mit den Polen,
äh mit den Kälbchen. Ähm was mit dem Durchfall ist einfach ein Riesenproblem und dem haben wir versucht, zu begegnen, indem man einfach öfter den Polen,
kleinere Portionen anbietet. Im Hintergrund.
Und dann waren halt einfach anderthalb Stunden wirklich ähm eine kurze Zeit, ja? Und dann drehte sich
Also heute haben wir auch so, wenn wir eigene Pferde haben, ich sage jetzt zwei, da ist auch der Tag so ein bisschen drauf, denn man muss da noch hin und die versorgen aber so dieses ganz den ganzen Tag dadrauf ausgericht
zu haben. Ja das war schon ein spannendes Erlebnis, dass wir dann erst jeder mit Kindern weiß.

[6:23] Ja, da ist dann, ich habe ja auch drei Kinder gekriegt jetzt danach in den letzten siebzehn Jahren. Ähm
Da ist dann der, das ist gar nicht so ein großer Unterschied, ne, weil man als Mensch oder vielleicht auch als ähm ja, irgendwie als Ersatzmutter dann in dem Moment ja auch schon so ein großes, verantwortungsbewusstsein hat
man steht ständig auf, Tag und Nacht. Ähm man versucht alles andere irgendwie dazwischen oder drumherum irgendwie zu erledigen. Und ich weiß auch, dass mich das damals wahnsinnig geprägt hat
weil's einfach so, auch vor allem Seite wahnsinnig anstrengend war, aber es war halt auch eine super tolle Aufgabe
ähm Stichwort persönliche Weiterentwicklung. Also ich weiß, vor allem auch nachher, ich bin ja ähm ein Jahr auf dem Fohlenhof geblieben, dann noch ein Jahr dort im Dorf und bin dann wieder nach Hause gegangen, nach Krefeld. Und wenn ich dann alte Klassenkameraden getroffen habe, die waren total neidisch, die boah, was du tolles erlebt hast und
Boah ich ich war immer nur zu Hause hier und ich will auch so gerne mal woanders hingegangen wo ich gesagt hab ja und das hat
mich auch so im, in meinem Leben, in meinem ganzen Denken und Bewusstsein so extrem weitergebracht, ähm weil das einfach so
eine faszinierende Tätigkeit war, dort ähm wir können nochmal kurz auch äh ich weiß nicht, wie du, wie wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, da zum Fohlenhof zu gehen.

[7:44] Also ich habe ja ganz lange überlegt, ähm was ich nachmachen und hat eigentlich, ich wollte ganz früh natürlich Jimmy ziehen
hier so ungefähr wahrscheinlich neunzig Prozent der Pferde verrückten Mädels. Ähm,
und dann war das aber irgendwie, habe ich mich leider mehr mit beschäftigt und dachte, hm, ich glaube, das ist doch nicht so ganz feines, gerade auch das Studium, so,
es war eher so sprachlich begab,
und die Naturwissenschaften mal ein bisschen an allergrößte Sterne. Und dann dachte ich mir, hm, ob das sowas für mich ist und dann geht es hin und ja.
Und dann habe ich in einer Fachzeitschrift damals mit dem Studiengang Pferdewissenschaften an der Oko inesen.
Sehr angeschlossen auch an die Veterinärmedizinische Universität und die hatten als erstes in einem Studiengang.
Bachelorstudiengang aufgebaut.
Deutschsprachigen ähm genau, der in sich schwerkunftmäßigen Pferdethematik beschäftigt. Und dann war das natürlich für mich so, ah, was möchte ich machen.
Und ähm.

[9:04] Und ich hatte aber irgendwie schon länger den Wunsch, ich möchte, ich hatte mich in meinem Tisch jetzt organisiert, schon in der Schulzeit und so, ich muss irgendwie noch was praktisches und was Sinnvolles machen und dann irgendwie mit einer Freundin.
Mal geguckt, so eine Seehund-Auffangstation. Und die haben aber irgendwie dann auch äh gewisse, also sind die nicht reingekommen damals.
Damit wir Zufall über einen Artikel gestolpert und der ging, glaube ich, tatsächlich über jemanden, der da auch Praktikum in äh absolviert hat oder kann dann meine Idee einfach initiativ hinzuschreiben.

[9:39] Ja, das erschien mir einfach eine schöne Kombination, so eine sinnvolle Arbeit.
Ähm den holen auch ohne Mutter ins Leben zu halten, verhelfen und gleichzeitig in der Branche zu arbeiten schon mal, weil wenn das natürlich Studium war.
Halt praktisch immer so ein bisschen na ja nicht der Hauptschwerpunkt und ähm da das aber im Wert.
Praxisbezogene Berufsstelle. Ist, dachte ich mir, wäre sicherlich vom Vorteil, wenn ich im Jahr Arbeit nachhalten könnte, also,
genau schon später auch für meine Bewerbung. Und dann dachte ich ja, das klingt eigentlich noch mal schön Kombination und.

[10:22] Dann ähm ja, habe ich das gemacht, war ja auch was fünfhundert Kilometer, von meinem damaligen Zuhause weg. Und ähm.

[10:32] Für mich auch persönlich, wie du sagst, ein großer Schritt ähm weil bei mir auch ein sehr zurückgezogener, schüchterner Mensch war.
Und ähm was eigentlich ein riesiger Schritt war, was heutzutage, glaube ich, nicht mehr so der Fall ist, weil jetzt eigentlich was, also.
Jeder irgendwann mal nach der Schule, ins Ausland gehen oder irgendwie von zu Hause weg ist ja doch.
Sehr weit verbreitet mittlerweile, aber damals eben vor sechs bis siebzehn Jahren. Mhm. Man hat jetzt noch nicht so der Standard. Das stimmt. Ja. Man merkte dann schon auf den Unterschied zu.
Leuten, die einfach immer daheim waren und selber, der sich mit der Arbeiten musste, körperlich hart, ähm.

[11:16] Und also in der Fans, an andere Familie integrieren. Wir waren bei einer Familie gehabt und ähm.
Ja, ein Arbeitsleben irgendwo führen, Arbeitgeberarbeitnehmerverhältnis, ähm.
Ja, neuer Bekanntenkreis und, und, und, und, was da alles zusammenkommt. Naja, das war schon so völlig äh raus ausm Leben, rein in ein anderes Leben. Ja, was vielleicht auch jetzt nicht so alltäglich ist, ne.
Ja. Genau.
Ja, du hattest ja auch dann tatsächlich danach was mit Pferden studiert, Pferdewissenschaften, du warst jetzt endlich auch an verschiedenen Universitäten, ne,
Ja, also das habe ich ja letztendlich auch eigentlich dir zu verdanken. So ein bisschen mein Meer, egal, weil ich ja das, du wusstest das ja, mit dem Pferdewissenschaften in Wien und ähm
dann hast du doch Heimaturlaub gemacht in Krefeld und hast eine gemeinsame Freundin von uns getroffen.
Genau. Schönen Gruß an Orte an dieser Stelle. Ähm und hat irgendwie was gespielt. Melde dich gerne mal. Genau. Ähm.
Ja und du hast ja gesagt, Mensch, die Uhrzeit, die studiert, sowas ähnliches, wie du aber nicht studiert, das in Holland. Ja.

[12:30] Ja, komm, ich stelle mir den Kontakt her und ja, dann habe ich mit äh Urte damals telefoniert.
Die war natürlich dadurch die Media niederländischen Grenze da mehr ausgerichtet und hatte eben erfahren,
dass es den Studiengang ähm wo schon etwas länger auf Niederländer starb. Jetzt aber eben sollte der auch ähm Englisch etabliert werden.

[12:55] Und ähm,
und das war eine Fachhochschule. Und das hat mich dann gereizt, weil ich dachte, oh, da ist der Praxisanteil deutlich höher. Menge Sprache, ich bin nicht später vielseitiger einsetzbar.
Und ja, dann bin ich ungeschrän von damals noch der Tag und ich bitte nach Aachen umgezogen.

[13:17] Und habe dann dort ähm.

[13:21] Zweieinhalb Jahre studiert und habe dann aber mal ein bisschen chaotisch war, wir waren ja sozusagen die erste Studiengang, an dem das getestet wurde mit den.
Wir haben auch kompetent Space und speziell unser untere Stil da ähm ausprobiert und eben.
Ja, das war alles noch lieb, alles nicht so rund.
Und dann bin ich an die Partneruni nach England gewechselt. Genau. Ist ja nochmal Praxis gemacht und dann bin ich für das letzte Stück im Jahr.
Nach England College gegangen, was damals Partner College. Genau,
Genau, ich glaube, das würde auch wahrscheinlich eine eigene Podcast-Folge füllen
Lasse auf jeden Fall später nochmal drüber sprechen, weil ich glaube, das ist auch für ganz viele Mädels interessant ist oder auch Jungs, die einfach auch Pferde mögen, ob sie dann wirklich tatsächlich beruflich in die Richtung gehen und
das dann aber auch, ich sage mal Handfest mit Studiengang und richtigen Abschluss dann auch machen, ne. Viele. Ja. Bereich Arbeiten haben wir dann doch in Anführungsstrichen nur Verbands.
Also Abschlüsse auf Verbandsebene und ja. Genau, lasst da auf jeden Fall nochmal drüber sprechen in einer späteren Folge, das ist mega interessant. Ähm.

[14:36] Mich hat das ja auch äh also für mich war das ja auch so ein bisschen der Start in eine berufliche Zukunft mit Pferden, weil es einfach
diese dieser also ist für mich im Prinzip so das Symbol gewesen als Startschuss
dass das eine Branche ist und vor allem auch die Pferde ist absolut wert sind, dass man sich dort mehr einsetzt. Es gibt ja auch im Reitsport äh viele Ecken und Nischen und
auch ein großes Sportveranstaltung, die jetzt nicht mehr so Pferdefreundlich sind. Ähm.
Ich glaube, dass es dort ganz viel Potenzial gibt, wo man die ähm.
Ja, das Ganze, den ganzen ganze Pferdebranche nochmal verändern kann. Da möchte ich mich ja auch so ein bisschen mit für einsetzen, Thema halt äh Pferde, Gesundheit
wenn du jetzt mal so rückblickend nochmal auf den Fohlenhof guckst oder nochmal so zurückdenkst,
was glaubst du, was so gesundheitlich mit Fohlen, die mit der Flasche großgezogen sind, ja, was da so auf die zukommt.

[15:39] Kannst du da irgendwie also ich habe da Jahre später, war ich ähm als ich eben england gewohnt habe,
manchmal auf einem Fortbildungsgroß überm Wochenende, da ging's eben um ähm.

[15:55] Hohen Geburt, ähm ohne Aufzucht, et cetera alles rund ums Hohlen, da war eine Dame da, ähm die am Stufen vermittelt werden. Sie hat halt eben ganz klar gesagt, also Flaschenaufzucht.
Ist eine Katastrophe für die Tool. Und dann habe ich immer gedacht.
Kann ich jetzt eigentlich nicht so behaupten. Ich denke, das ist der Unterschied in.
Das so wie das da aufgezogen wurde beim dass die doch.

[16:25] Weitestgehend. Ich meine, natürlich haben sie uns da gebraucht, aber dann waren sie in Gruppen, wie du sagtest, im Gruppen gehalten in Gruppen in der Box, in Gruppen, in ihrem, stahlenden Gruppen, auf dem Paddock, auf der Wiese, wo auch immer.

[16:40] Ähm dass die gar nicht so den extremen Bezug ähm,
so 'ne Menschen hatten, wie jetzt einer, der zu Hause seine Stute verloren hat und das wohl alleine aufzieht. Ne, wo man denen die Bilder kennt, ähm,
das wird in der Küche und ist irgendwie wie ein Hund leer.
Ähm das kann ich mir schon vorstellen, dass das zu den Berichten passt. Ähm wie sollte sein, dass die Pferde extrem.

[17:07] Menschen fixiert sind, auch
Probleme haben, die spitzt später sozial zu integrieren, mit anderen Pferden. Ähm Stichwort auch ähm Grenzen kennen, also dass da wirklich schwierig ist, die
im Training ähm,
ja, klarzumachen. Hier ist eine Grenze. Ähm um einfach auch eine gewisse Respektssituation herstellen zu können. Ja. Weil das eben einfach dann halbes Familienmitglied war. Und das war ja bei uns nicht.

[17:39] Ähm die waren ja dann schon viel sich selbst überlassen, außer in dem Zeit, wo sie eben.
Medizinische Betreuung brauchen oder eben auch ähm
gefüttert worden. Mhm. Dadurch deswegen auch noch viel anderer Arbeit haben konnten wir uns jetzt, ich weiß jetzt nicht, wie es bei euch war, ähm in einem Jahr, aber bei uns,
dass wir uns dann aufgehalten hätten bei den Pool und da in den Boxen mit den geschmust hätten, stundenlang oder sowas
das war einfach nicht. Also natürlich hat man den Zuwendung zukommen lassen, während man die Betreute, aber dann waren die auch wieder unter sich und konnten sofern sein und ich fand das auch.
Wenn ich das immer so unterbewusst beobachtet hatte und das kann ich dann eben in der Situation rekrafitieren.
Dass ich fand, dass das, dass das trotzdem noch wohl waren, als als Pferdekinder und nicht als ein halbes Menschen gilt. Und ich glaube, das ist wichtig. Ja ähm das geht dann später ähm keine Probleme kriegen. Das ist ja,
weil du hast es erlebt, ich erleb's auch jeden Tag.
Ähm Erziehung ist nicht nur für Menschen, als mit Tiere auch ganz, ganz essentiell und das ist Respekt, weil.

[18:51] Wenn ich einfach eben einen chillig richtig Erziehung oder einfach mich als Tierbehandler oder viel See und in.
Seine Bedürfnisse zugestehe und auch nicht da zurücknehmen ähm,
dann kriegt das später ein Problem, in sozialen Umfeld und ob das jetzt mit anderen Pferden ist oder mit anderen Menschen, die es handeln müssen.
Ähm ja, da muss man, glaube ich, Wert drauflegen. Also.

[19:17] Das denke ich mir ist auf jeden Fall ein Astablesen, genau. Ja
Da bin ich auch ganz beide. Also, ich habe da so zwei Fohlen, die mir auch extrem stark im Kopf geblieben sind. Das eine, was weiß ich noch, das war ein dümmender Wildpferd
der wird's allerdings nicht da in der Herde geboren war, sondern irgendwie privat, ich weiß gar nicht mehr, warum ähm.

[19:39] Der ist aber auf jeden Fall, dass das weiß ich noch ganz genau. Das waren ganz kleine, also da der war einfach klein, weil sie war letztendlich auch nur ein Pony, ne? Ähm.
Der ist aber damals, ich weiß noch aus der toten Mutter rausgeschnitten worden,
Die Mutter war während der Geburt gestorben, das Fohlen war aber noch nicht draußen, das haben die dann irgendwie da, ich will keine angenehm konstruieren, kann ich's auch nicht mehr. Es sind halt nur noch so Fetzen, die letztendlich im Kopf geblieben sind, ne? Aber das war so einer, dadurch, dass der auch so klein war.
Der ist auch mit uns, der ist überall gewesen. Also, der ist auf dem Hof mit rumgelaufen, der ist dann auf der mit in der Küche gebeten und so, das war auch alles.
Ja, also der war noch. Und der hat das auch tatsächlich dann geschafft, der ist dann später raus mit auf die Fohlenwiese, weil was bei, was war vorher auch immer war
die Fohlen, die haben natürlich ein paar Monate Milch gekriegt, aber jetzt auch nicht so super lange, ja, also wahrscheinlich auch kürzer, als es.
Vielleicht mit der Mutter hätte oder gewesen wäre, ja? Also ich glaube, vielleicht zu sechs Monate oder so, bis sie dann letztendlich abgestillt waren.
Und dann sind die rausgegangen. Also dann waren die Untersicht, dann haben die irgendwo auf der Wiese gestanden, mit gleichaltrigen oder vielleicht auch zum Teil ein klein wenig älteren Pferden.
Und konnten auch wirklich fert sein und hatten diesen extremen Menschenbezug auch nicht mehr, wobei man natürlich immer gemerkt hat.
Als Mensch auf die Wiese gekommen bist, zu der Koppel hin zu der Herde hin, dass die schon auch sehr, sehr zutraulich waren
ne, vielleicht auch ein bisschen mehr als andere Pferde, die nicht diesen extremen Menschenbezug hatten, gerade in den ersten paar Wochen und Monaten.

[21:05] Ja, ja, ja, also ich glaube, das schon und das kann sicherlich sich auch positiv rausholen, ne? So sagt ähm, die lassen sich an, ja, will irgendwo, ne? Ja.
Ja, und wie du sagst, ob man jetzt eben die Chance gibt, ihn dann ähm noch drei oder zweieinhalb Jahre eine Auf.
Die Gewährleistung dazu gewähren, ähm die in den anderen werden entspricht und man kennt das ja von diesen Impfen.
Trading, da kann man es halten, was man will von ähm aber es ist letztendlich ja so, dass das bei uns
zwangsweise so war, wir haben die jetzt nicht ähm
das Implantat ist ja, wenn die weit nach der Geburt sofort überall angefasst werden und abreift und äh ins Maul gefasst und so weiter und man behauptet dann, dass sie später leichter zu handeln, ja.
Was natürlich ähm ja vom Verhaltensausdeck nicht so ganz, also es wird sehr ähm eigentlich nicht positiv bewertet, weil du diese Mutter Kindheit zum einen unterbrichst und das schon auch extrem überkrieg,
dann da ähm überall zu berühren und darum zu schreiben und so weiter. Wir haben das halt so ein bisschen später und über längeren Zeitraum gehabt, dass die einfach.
Super sicher gehalftert werden konnten, geführt werden konnten, Fieber messen kann, Hufe geben kann, wie solche Sachen. Und das denke ich hat ihn dann später das schon.

[22:32] Ähm vielleicht das Leben erleichtert, weil dieser dieser Stein ist ja gelegt. Und auch wenn die dann nochmal zweieinhalb Jahre auf die Koppel gehen,
kann man das relativ gut drauf zurück, weil denke ich, kommt natürlich auf den Typ drauf an auf, aber ähm,
ja, wirklich wissen tun wir es natürlich nicht, weil bei uns auch ganz viele Kohlen nach dem Absetzen abgeholt wurden. Wir sind ja da nicht unbedingt bei Cross gegeben zur Aufnahme.
Sondern sind dann wieder zurückgeholt worden, in die Aufzugsstelle, die wieder haben. Und dann weiß man ja auch nicht so, was aus den Pferden geworden ist. Das stimmt,
Das stimmt.

[23:09] Das eine, das zweite Fohlen, was mir noch so im Kopf geblieben war, das war Otto, das war ein Warmblut, das war auch ein riesen, ein riesen Vieh, ich weiß noch, der hatte damals so lange Beine, der ist ständig gestolpert, der kommen mit seinen langen Beinen überhaupt nicht umgehen.
Irgendein warm wird, ich glaube ein Holsteiner war, das bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher. Aber das war tatsächlich einer von denen, der es auch dann nicht geschafft hat, ne? Also auch das kam ja vor.

[23:33] Und Otto ist damals, ich weiß noch, also Durchfall, das hatten wir ja vorhin schon kurz angesprochen, war halt immer so ein ständiger Begleiter leider natürlich eher im negativen ähm im negativen Aspekt, weil es oftmals einfach wirklich sehr,
zehrend war auch für die Fohlen ähm da haben's dann halt auch manche nicht geschafft, wenn dann noch Fieber dazu kommt, da kommt eine dehydrierung dazu und
holen dann in der Box liegt mit äh Infusion
und äh drei Leute um in Rom, der eine Streiche hat den Kopf, der anderen versucht irgendwie den Kreislauf äh in Gang zu bringen. Und der Tierarzt, der hockt da drüber und macht noch eine Herzmassage, um dann irgendwie nach ein paar Minuten halt festzustellen. Okay, Mister so.
Das Front hat's jetzt hier auch tatsächlich nicht geschafft. Das waren.
Aber auch so prägende Ereignisse von früher, die einen dann irgendwo auch begleiten und für immer, ja, geprägt haben, weil letztendlich leben und ernst ganz nah beieinander liegen, ne.

[24:31] Ja. Okay. Und ähm ich muss mal schauen, also ähm die die Susi, die war der mit mir damals da. Hast du noch Kontakt zu ihr?
Nein, gar nicht, also ich weiß, dass die auch in meiner Facebook-Gruppe drin ist, äh Pferdegesundheitstipps, da war sie jetzt eine der ersten, die da auch mit eingestiegen ist, also irgendwie so ein kleines bisschen Kontakt über Facebook ist immer noch da. Ja
muss sie mal kontaktieren, weil ich weiß, dass sie damals ja auch empfohlen übernommen hat, beziehungsweise.

[25:00] Die Luna damals, die war als wie also so sind, ich war am zweitausenddrei und zweitausendvier gleichzeitig da auf dem Fohlenhof und da war Luna aber schon auf der Koppel
mit den größeren, also die sie muss irgendwie von dem Jahr davor gewesen sein. Ah, genau, weiß ich das aber nicht. Die Silver, aber auch ein mutterloses Fohlen, was mit der Flasche großgezogen ist und sie hat's
sie hat die Stute dann damals übernommen und die hat die bis heute noch, das weiß ich, ich sehe ab und zu mal Bilder. Oh, Facebook ein. Ja, ich weiß nicht, ob sie vielleicht erreiche ich sie auch. Oder vielleicht kriege ich sie auch dazu, sich mit mir mal hier ja
so eine Podcast erhalten. Das ist natürlich auch mega interessant, wie sich halt so ein Pferd dann auch weiterentwickeln kann. Ja. Ja.
Das sind so äh schöne Gesprächsthemen. Ich hoffe, dass wir das auch nochmal schaffen, öfter mal darüber zu sprechen, beziehungsweise auch über ähm andere Themen zu sprechen. Ich hoffe, dass wir das auch bald mal schaffen
über deine tollen Ausbildung zu sprechen, außerdem bist du ja auch eine Futterexpertin.
Da habe ich auch definitiv noch ein paar Fragen demnächst an dich und genau
ich würde sagen, wir lassen das jetzt erstmal gut sein, wenn Fragen äh zu mutterlosen Fohlenauftritt sind. Ich weiß, dass es also den Fohlenhof, wo wir damals waren, den gibt es ja nicht, weil der Fossil ist damals äh verstorben, also vor sie war der, der Hofbetreiber dort damals
und dann ist das ja dann auch äh ja aufgegeben worden, eingeschlafen.

[26:26] Und ähm ich weiß aber, dass es trotzdem noch, es gibt noch Folenhöfe in Deutschland, die mutterlose Fohlenaufzuchten
machen und ähm ich stehe auch schon zum Teil in Kontakt mit denen und vor allem ja und versuche die dann auch äh mal als Interviewpartner mit hier in meinen Podcast reinzubringen, weil ich finde, das ist ein total interessantes Thema, nicht nur für Leute, die auch züchten und die eigene Fohlen dann auch haben, sondern auch,
alle anderen kann ich mir vorstellen
ne? Genau. Liebe Tabea, ich freue mich auf unseren nächsten Podcast. Ja, ich mich auch. In diesem Sinne, erstmal vielen Dank und auf jeden Fall bis bald,
Ja, bis bald, sehr gerne. Ciao, Billi.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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