Juli 22, 2020

Du glaubst, Du bist mit deinem Pferd ein ganz gutes Team? Doch nimmt dein Pferd dich als Führer wahr und vertraut dir? Oder denkt es, dass es auf dich aufpassen musst? Woran du das erkennst, erfährst du in Podcastepisode 18!

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Transcript

[0:04] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Pferdegesundheit. Ich freue mich, dass du wieder mit dabei bist. Ich bin Sabrina Hollender und heute habe ich dir einen mini mini kleinen Auszug mitgebracht aus dem Mentalcoaching. Es geht sich eigentlich um die Frage, ob dein Pferd
dir vertraut. Denn du musst ja immer mal bedenken,
aus Pferdesicht sieht das Leben ja nun mal ein bisschen anders aus. Wir Menschen klar, wir haben nochmal ein ganz anderes Sozialverhalten als Pferde, wir können denken, wir können,
uns auch bewusst steuern. Pferde sind dann natürlich eher Natur getrieben, ja? Fluchttier und solche Sachen.
Und wenn du jetzt mal bedenkst, dass in so einer Herde.
Da gibt es verschiedene Ranghöhen. Also es gibt eine Rangordnung, es gibt in der Regel einen Chef, beziehungsweise eine Chefin. Und je nachdem, wo sich das Pferd befindet, gibt es ganz viele, die dem quasi
Übergestellt sind, sage ich mal. Das ist eine Hierarchie.

[1:09] Jetzt ist es natürlich ganz interessant mal zu überlegen, wo du als Besitzer dich in dem Hierarchiedenken des Pferdes einordnest.
Es hat sicherlich nicht unbedingt was damit zu tun, dass der aggressivste äh auch daran höchste ist, ja, also der, der am meisten draufklop.
Es gibt durchaus Ranghof Pferde, die gerne auch mal zutreten oder beißen oder den anderen schon wirklich auch körperlich mitteilen, dass das, was die da machen, derjenige, gerade nicht so ganz gut findet. Das heißt, aber nicht, dass es bei Menschen ja auch so ist.
Es gibt viele Menschen, die auch eher ein wenig,
unsicher sind, vielleicht noch nicht mal bewusst, aber in ihrem Auftreten, dass sie dem Pferd nicht eine klare Führungs,
Person, Führungspferd oder auch ja, Führungs.
Tier letztendlich darstellen. Die wenigsten Pferde, die wir haben, sind

[2:07] Ganz oben in der Rangordnung in der Herde. Ja, also das heißt auch, die wenigsten Pferde buttern dich unter.
Sag ich mal, ja? Also die, die ranghoch sind, die sind in der Regel auch gegenüber des Besitzers, sehr selbstbewusst.
Pferde, die aber nicht so ran hoch sind oder vielleicht sogar wirklich Rangniedrig sind. Die sind eher selber ein bisschen unsicher
und brauchen vielleicht oder könnten es ganz gut gebrauchen, einen Menschen zu haben, der sie führt, denn der, der den sagt, wo es langgeht. Und das.
Funktioniert nur über Körpersprache. Ja, weil ein Pferd versteht nicht, was du sagst. Ja, natürlich versteht dein Pferd irgendwo
wie du es sagst, also die Betonung auf dein Sätzen oder auch die
Aggressivität, die eventuell hinter einem Satz äh hängt oder hinternimmt Wort hängt. Also das merken die natürlich schon, aber das sind ja Schwingungen auf einer ganz anderen Ebene. Das Wort selber.
In der Regel nicht. Selbst wenn er ein Pferd seinen Namen gelernt hat, hat es ja eher das verknüpft, dass wenn Frauchen kommt oder
wenn jemand kommt und diesen Ausdruck, also sprich den Namen quasi ruft oder sagt
dass er damit gemeint ist. Und dann gibt's vielleicht ein Leckerli oder einen Streicheleinheiten oder er ist halt wirklich angesprochen, um dann mit von der Koppel zu kommen und jetzt wird Action gemacht. Aber das ist jetzt nicht so, dass er das wirklich als Rufnamen ansieht.

[3:32] Deswegen möchte ich dir jetzt heute mal eine kleine Anregung mitgeben beobachte dich mal selber. Bist du.

[3:43] Eher der sichere und bodenständige, ruhige Typ, der seine Pferd eine starke Schulter bietet, wo es sich auch anlehnen kann.
Ist es eher andersrum, dass ein Pferd eher die starke Schulter hat, wo du dich anlehnst? Das ist auf dich aufpasst oder wie genau differenziert sich da so euer Verhältnis.
Das ist nämlich mal ganz interessant zu wissen, für dich, weil du daraus nämlich ganz viel ableiten kannst, was zum Beispiel.
Die Schreckhaftigkeit angeht, aber auch die Sicherheit beim Verladen oder die Sicherheit beim,
ausreiten, also in ganz, ganz, ganz, ganz vielen verschiedenen Situationen wird dich diese.
Arbeit, wenn du denn halt an dieser sicheren Schulter, an dieser stabilen Beziehung arbeitest, ähm ja, da wird er sich ein ganz, ganz vielen verschiedenen Stellen wirklich auch weiterbringen.
Und an dieser Stelle möchte ich das Ganze jetzt auch hier beenden. Ich wünsche dir viel Spaß am Stall und denk mal drüber nach.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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