Juli 17, 2020

Was tun, wenn dein Pferd seine Motivation anders auslebt, als Du es dir wünscht? Erfahre hier, wie Du es trotzdem schaffst!

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Transcript

[0:05] Yes, hello, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Pferdegesundheit. Ich bin Sabrina Hollender und wir reden heute über das Thema Motivation
eins meiner Lieblingsthemen, muss ich ganz ehrlich sagen, weil es einfach eine total spannende Sache ist zu beobachten, was Menschen und Pferde doch so für Motive haben, etwas zu tun. Daher halt auch das Wort
Grundsätzlich unterscheiden wir erstmal eine extrinsische und eine intrinsische Motivation
bisschen schwierige Wörter, ich muss mich auch konzentrieren, das zu sagen, aber im Prinzip ist es ganz einfach, mit der Bedeutung dahinter
ex-trinsisch, also Ex bedeutet ja immer alles, was außerhalb ist.
Intrinsisch, also in bedeutet alles, was in einem drin ist. Das heißt: extrinisch
 ist alles das, was du von deinem Pferd verlangst oder von deinem Pferd erwartest du möchtest, was es tut und intrinsisch ist das, was dein Pferd
von sich aus tut von sich aus möchte oder ja wo es wirklich bereit ist, sich
anzustrengen, um halt ein gewisses Ziel zu erreichen, was es erreichen möchte
Also zwei völlig unterschiedliche Beweggründe, die aber immer im Prinzip ein und dasselbe Ziel haben, nämlich etwas zu tun.
Bestenfalls ist es natürlich so, dass diese extrinsische und intrinsische Motivation ähm von euch dann auch zusammenpassen, also das, was du von deinem Pferd möchtest mit dem, was auch dein Pferd von sich selber halt irgendwie.

[1:40] Bereit ist zu geben.
Aber das ist leider nicht immer so. Also vielleicht hast du das Glück, du hast ein Recht, motiviertes Pferdchen zu Hause, was sich freudig bewegt und
es am aller allerschönsten findet, wenn es dir gefallen kann, also etwas tun kann, was dir gefällt, weil dann hast du es auch relativ einfach
nämlich dann tun die Pferde oftmals auch einfach das, was du gerne möchtest. Aber es gibt auch genau das Gegenteil, ja, also ich sage mal so, wenn du eher eine so
ich sage jetzt mal, oder? Von von den zackigeren Menschen bist und du gehst auch beim Laufen, lieber mal so ein Schrittchen schneller, als ein Stuttgart zu langsam und bist mir gerne schnell und machst alles, zack, zack, zack, hintereinander und dein Pferd ist allerdings eher so ein etwas.

[2:23] Gemütlicheres Pferd.
Und braucht auch schon mal ein etwas länger, um einen Fuß vor, den anderen zu setzen und braucht von der Wiese in den Stall auch schon mal etwas länger und.
Frisst erstmal in aller Seelenruhe und bevor es dann beim Reiten auch mal ein Gang höher schaltet, benötigt es von dir recht vielen Motivation und viel Antrieb.
Dass es das auch tut. Ich bin da ja auch eher so von der schnelleren Sorte und äh habe aber Gott sei Dank auch immer Pferde gehabt, die da ganz gut mitgemacht haben.
Weil ich aber auch glaube, dass ich da einem ganz guten Mittelweg gefunden habe. Du darfst bei allem was du tust, auch dein Pferd immer im Blick haben. Ja, also im Blick haben,
oder mit im Blick haben, meine ich, dass du nicht immer nur schaust, was äh für dich jetzt gerade wichtig ist, was für dich jetzt gerade interessant ist, sondern du darfst auch schon mal im Prinzip ein bisschen manipulativ denken, was würde dein Pferd denn dazu bewegen, etwas schneller zu gehen?
Oder was  würde denn dein Pferd jetzt ein bisschen mehr Spaß machen, was dann letztendlich als Resultat bringt, dass es das tut, was du gerne möchtest? Also das ist ja durchaus mal ein interessanter Aspekt, wo man mal eine,
Überlegung hin verschwenden darf. Äh ich habe dir jetzt heute mal vier Inspirationspunkte mitgegeben.

[3:49] Die dich und dein Pferd dadurch aus besser auf eine Wellenlänge bringen könnten vor allem auch,
man muss ja auch immer bedenken, also jetzt wirklich angenommen, dein Pferd ist eher von der Langsamen sorte und du möchtest aber gerne, dass es ein bisschen schneller geht. Ist es wahrscheinlich wenig sinnvoll, dass wenn du dein Pferd von der Wiese holen willst, dass du schon die Gerte mitnimmst, damit du ihn
beim  nach Hause gehen, dann auch gerne mal hinten ein bisschen antouchieren kannst, damit es mal ein bisschen Hauptsache schneller geht.
Ja, ähm genauso wenig ist es sinnvoll, die Gerte mitzunehmen, weil dein Pferd ständig unterwegs, die Grass haben wir vom Gras ran zwickt und ähm,
ja und deswegen vielleicht so lange braucht. Gewalt ist
oftmals die Antwort, wenn wir etwas wollen, was aber unser Pferd nicht bereit ist zu geben. In diesem Moment. Man muss aber halt auch bedenken, dass Gewalt niemals, also in in keiner Situation, nicht bei unseren Pferden, aber auch nicht bei anderen Mitmenschen
die richtige Antwort ist, es gibt immer einen anderen Weg und der ist eigentlich im Prinzip auch genau das Gegenteil
ja? Weil jetzt kommen wir nämlich auch direkt zu meinem ersten Tipp. Das Ding ist, wenn du harte Hilfen gibst, dann stumpf dein Pferd im Prinzip ab, und das immer mehr Motivation, harte Motivation, dann irgendwo notwendig, damit dein Pferd etwas tut. Schraube das zurück.
Gehe wirklich hin und gebe feine Hilfe. Gebe feine .
Hilfestellungen, damit dein Pferd macht, weil das wenn du nämlich nur noch mit kleinen und leichten und sanften Bewegungen agierst, ja? Ist es A für dich Energieeinsparend ja, muss ich nicht so aufregen. Und auf der anderen Seite muss dein Pferd aber auch viel besser aufpassen, damit es weiß, was du von ihm willst.
Weil grundsätzlich ist unser Pferd natürlich schon ein soziales Wesen und möchte auch gerne mit dir in Interaktion sein.

[5:47] Ja. Was jetzt nicht heißen soll, dass wenn dein Pferd nicht reagiert, dass du es einfach
machen lassen sollst. Das funktioniert auch nicht. Also du musst dich schon durchsetzen. Aber hier sollte man dann auch nicht, kommt natürlich immer ein, aber. Hier sollte man natürlich auch trotzdem das Pferd irgendwo im Blick haben
ja? Wenn dein Pferd ein super schlechten Tag hat und vielleicht auch den ganzen Tag auf der Wiese gestanden und getobt und gespielt hat und vielleicht abends müde ist und du willst aber noch anderthalb Stunden reiten. Ja gut, dass die Nummer dann eventuell nicht funktioniert.
Und dein Pferd vielleicht nicht so viel Lust hat, das kann man dann irgendwo auch verstehen. Wenn du dann aber trotzdem so viel von den Vorders und dein Pferd ist danach nicht nur KO, sondern so richtig K. O.
Dann hat es auch keinen Bock mehr und dann hat es am nächsten Tag auch keinen Bock und an dem Tag danach schon mal sowieso nicht, weil einfach grundsätzlich diese Motivation fehlt. Also, wenn es über seine Grenzen hinausgeht, je nachdem, was sein Fett führen, Charakter hat, kann das durchaus passieren.

[6:41] Und deswegen hier auch immer die Bedürfnisse vom Pferd im Blick haben. Wenn dein Pferd von der Koppel kommt und es geht einfach wahnsinnig langsam. Was könnte denn.

[6:51] Das, oder was könnte denn ein erklärtes Ziel für dein Pferd sein.
Ja, wenn das natürlich schon dich sieht und denkt Bock, hat er jetzt kommt T-Shirt, das muss ich gleich schon wieder arbeiten und ich hasse putzen und jetzt muss ich da ewig stehen, bis die da mal fertig ist und dies und das und jenes. Also, eigentlich habe ich auf dieses ganze Traderradar keinen Bock
und deswegen habe ich gehe ich jetzt auch einfach mal nicht mit.
So, das kann passieren. Ja, also das das kann durchaus vorkommen, dass ein Pferd so denkt. Deswegen versuche dir mal, dann komme nämlich jetzt hier auch gleich meinen dritten Punkt.
setze kleine Ziele. Ja, setze kleine Ziele
und kleine Motivationspunkte, Motivationsinseln, vielleicht auch, die dein Pferd total attraktiv findet und sich deswegen von alleine schon bewegt, das heißt, wenn es zum Beispiel weiß, du hast drei Möhren in der Hand
Ja. und du es bekommt auf dem Weg zur Box, die drei Möhren,
alle nacheinander vielleicht und damit das auch für den ganzen Weg reich so ungefähr, aber dann braucht es vielleicht nicht dann fünfmal anhalten und nach irgendwelchen Grashalmen zwicken.
Ja, also drehe das Ganze um oder vielleicht auch zwischendurch mal ein Leckerli. Letztendlich ist es so, unsere Pferde sind da doch recht einfach gestrickt. Futter geht immer,
Ja, Liebe geht durch den Magen. Ähm das ist mit diesem ganzen, dieses ganze Belohnungssystem, da werden wir auch immer nochmal wieder drauf zurückkommen. Das ist für Pferde ja, da hat man nicht so viel, also so wahnsinnig viel. Ähm.

[8:20] Spektrum, was man da ausschöpfen kann. Ja, also sind Leckerli und Belohnung übers Essen, durchaus eine attraktive und willkommene Abwechslung.
Und deswegen wäre jetzt hier schon mal mein Ziel, also nimm nochmal ein Leckerli mit zum Beispiel. Ja? Ähm,
was auch vielleicht eine Motivation sein kann, wenn dein Pferd von der Wiese kommt, weil ich muss es erstmal Pipi machen, stellst auch erstmal in die Box, also so war das bei uns zum Beispiel, ich hab meine Stute immer erstmal in die Box gestellt, wenn ich von der Wiese reingeholt habe, ich muss zum ersten Mal Pipi machen
Ja? Also, Sätze, kleine Ziele, sodass dein Pferd auch irgendwo immer weiß, hey, okay, ich mache jetzt das und dann passiert das.
Ich mache jetzt da, sondern bekomme ich die Belohnung. Und ich mache jetzt das und dann machen wir wieder was anderes, was mir Spaß macht. Und genauso kann das zum Beispiel auch sein, keine Ahnung, weil du hast beim Reiten, dein Pferd ist, wie gesagt, Erträge und du möchtest gerne antraben.

[9:15] So, das heißt aber nicht, dass wenn du's dann irgendwie mal geschafft hast, dein Pferd endlich am Straben zu bringen, dass du jetzt erstmal fünfundzwanzig Runden traben musst, weil dein Vertrag der einmal, da musst du auch dabei bleiben.
Nö. Sätze. Feine Hilfen ein.
Setz dich durch, ohne von deinem Pferd zu verlangen, dass es über seine persönlichen Grenzen geht. Und wenn es angetragt ist.
Hey, wunderbar, auch Kindern. Gönnst du ihm danach eine Pause? Das ist meine vierte.
Mein vierter Punkt, den ich dir mein Futtertipp, den ich dir gebe zur Motivation deines Pferdes. Pferde haben einen großen Kopf.

[9:52] Ja, manche Leute sagen, man soll denen das Denken überlassen, ich denke eher, überlasst es nicht unbedingt den Pferden
Zumindest nicht ausschließlich, weil das Gehirn von Pferden ist, relativ klein. Aber Pferde sind durchaus so schlau und können über etwas nachdenken. So und wenn du eine.
Feine Hilfe gegeben hast, dein Pferd hat darauf reagiert.

[10:15] Dann gibt dein Pferd einen Moment Zeit, um auch darüber nachzudenken, was denn jetzt hier gerade passiert ist.
Ja? Das kann ein Thema antraben sein oder auch Angaloppieren. Ein wunderbar, da fährt es angaloppiert, wunderbar, Schritt, Pause, langer Zügel, du brauchst auch gar nicht großartig loben oder irgendwas, du brauchst doch hier gar nicht mit Leckerli, da irgendwas zu arbeiten, eine Pause,
ein kurzer Klopfer auf den Hals, brav gemacht.
Fertig. Reicht vollkommen aus. Das gleiche gilt, wenn du mit deinem Pferd Handarbeit machst oder meinetwegen auch ähm und so ein paar Trailaufgaben.
Aufgebaut hast, ja oder meinetwegen auch irgendwelche anderen Stellen im Stall, die immer irgendwie vielleicht ein bisschen unheimlich oder ein bisschen Probleme machen.

[10:59] Sobald dein Pferd
einen minimalen Schritt vorwärts gegangen ist und mit vorwärts gehen, meine ich jetzt nicht nur, dass es dir einen Fuß vor den anderen gesetzt hat, sondern einfach nur mal ein Schrittchen weitergegangen ist, ein Stückchen über sein Tellerhand hinausge.
Einfach ein bisschen mehr gemacht hat wie sonst. Loben, Pause.

[11:20] Ende Gelände. Und dann das Ganze wieder von vorne.

[11:25] Eine sanfte Hilfe drauf bestehen, dass es irgendwo auch hört und mitmacht.

[11:34] Es macht mit, das kleine Ziel ist erreicht und dann loben, Pause.

[11:42] Lass es einen Moment drüber nachdenken und dann fängst du das Ganze wieder von vorne an. Und somit bekommst du deine Motivation, die du hast.
Auch auf dein Pferd übertragen, ja. Damit durch kleine Pausen und Belohnungen, die aus Pferdeaugen sinnvoll sind.
Bekommst du intrinsische Motivation in dein Pferd. Und dann kannst du von deinem Pferd in seinem Rahmen.

[12:09] Auch fast alles erwarten und bekommen.
Was es grundsätzlich geben kann. Ja, bei unser Pferd ist unser Freund unser Pferd ist ein soziales Tier und unser Pferd möchte uns gefallen.

[12:23] Und in diesem Sinne wünsche ich dir jetzt erstmal viel Spaß im Stall und viel Spaß beim Ausprobieren, viel Spaß bei Pause machen, ganz wichtig.
Wie immer findest du meine Episode auch als Transkript, auf meiner Homepage, schau doch einfach mal vorbei, www.pferdegesundheit-Online.com. Du kannst aber auch ganz einfach jetzt hier unter dieser
Episode, dem Link folgen, da kommst du da auch hin, kannst alles sehen. Und schau mal
du findest da aktuell noch in der Seitenleiste am Handy unten drunter
die mein kostenloses E-Book ran ans Fell, da beschreibe ich dir drei Hacks, also drei Behandlungsmethoden, die du als Pferdebesitzer selber zu Hause am Stall machen kannst und vielleicht sogar auch
zwischendurch schon Pust und bewusst vielleicht,
aber mit denen förderst du die Gesundheit deines Pferdes ganz exiziert und da ist auch nichts schwieriges bei und deswegen aktuell noch kostenlos mein E-Book auf der Homepage ran ans Fell. Und in diesem Sinne,
viel Spaß. Bis dann, tschüssi.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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