Juli 16, 2020

Glaubst du, du kaufst den Hufauskratzer zufällig? Oder kannst du dir vorstellen, dass auch Unternehmen, die mit Produkten für Pferde handeln, eine Marketingstrategie haben um dir mehr zu verkaufen?

Sei wachsam - nicht das beste Marketingversprechen heilt dein Pferd, sondern DEIN Wissen!!

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Transcript

[0:04] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von dem Podcast Pferdegesundheit. Schön, dass du wieder dabei bist. Ich bin Sabrina Hollender und heute erzähle ich dir etwas über
ein nicht direktes Pferdethema, ist aber ein Artverband. Das ist, es geht um Verkaufs und Marketingstrategien und das beziehen wir jetzt heute mal ein bisschen auf den Pferdesport.
Ich hab in meinem Leben ich bin also ich bin nicht nur Tierheilpraktikerin, ich hab tatsächlich 'ne kaufmännische Ausbildung, ich bin auch Wirtschaftsfachwirtin. Das heißt Marketing habe ich durchaus auch von der Pike auf gelernt, ich habe im Einzelhandel gearbeitet, ich habe im Einzelhandel Filialen geleitet, also genau genommen sogar eine Reitsportfiliale geleitetaber ich war auch im Hintergrund im Marketing angestellt und heute bezeichne ich mich auch hauptsächlich als online-Marketerin, das heißt im Prinzip dreht sich auch bei mir alles ums Marketing und deswegen möchte ich dir da jetzt einfach mal einen kleinen Einblick
geben, denn es ist tatsächlich so, dass es auch nicht im Reitsportgeschäft da, auch nicht nur da arbeiten, Leute, weil sie die Pferde so gerne mögen, sondern die wollen was verkaufen.
Ja? Ähm letztendlich ist es so.
Das gerade im Einzelhandel, um jetzt auch erstmal bei den offline Themen zu bleiben, denn das ist egal, ob du jetzt in meinem Reitsportgeschäft oder in einem Supermarkt oder in einem Bekleidungsgeschäft oder sonst in irgendeinem Geschäft stehst.

[1:21] Es gibt tatsächlich Menschen, die Marketing, so studiert und weiterentwickelt haben, die haben Konzepte erstellt
und deswegen ist es kein Zufall wie du als Kunde als Endverbraucher durch den Laden läufst, es ist kein Zufall, was du alles siehst, es ist kein Zufall, was du alles
mitnimmst.
Ja? Das ist alles schon geleitet. Sicherlich bist du auch immer noch eigener Herr deiner Füße und auch deiner Sinne, aber du wirst da schon massiv beeinflusst. Ja.
Du kommst in den Laden rein und es ist dir quasi schon, also die die Menschen, die diesen Laden entworfen haben, sie haben quasi schon einen Weg aufgezeichne.
Ja, du wirst durch den Laden wagen, laden, geleitet. Du hast.
Nicht, also es sei denn, du gehst da hin und hast ein gewisses Ziel und weißt, hey, okay, ich muss jetzt eigentlich nur ein Sack Futter nehmen und dann nimmst du die Abkürzung, weil du kennst den Land. Das ist natürlich was anderes
Aber wenn du einfach nur, ich sag mal zum Shoppen gehst, eigentlich weißt du noch gar nicht so genau, was du willst, also du weißt vielleicht schon, was du willst, aber du weißt nicht, was letztendlich alles in deinem Wagen drin landet
weil du gestern und schlenderst dann erst an den Anziehsachen vorbei und dann gehst du nochmal hier vorbei und da nochmal gucken, dann ist hier was nett präsentiert, da liegt nochmal was in dem Wühlkorb und und
es lampen letztendlich Sachen in deinem Warenkorb, die du gar nicht unbedingt vorhattest, zu kaufen. Da sind sicherlich Zufälle mit dabei. Wenn dann noch ein Verkäufer, der.

[2:45] Wenn du Glück hast und im Reitsportgeschäft ist es ja tatsächlich auch oft der Fall, weil ein Reitsportgeschäft ist schon sehr ähm beratungsintensiv.

[2:54] Das heißt, es ist schon auch wichtig, wenn eine äh Reitkappe verkauft wird, dass diese natürlich auch passt. Ja, die schnappst du dir nicht einfach und legst dir die mit in den Korb rein. Aber
es ist trotzdem so, dass auch im Reissportladen viele Sachen
an der Ecke stehen, in einem Wühlkorb sind und da einfach nochmal nett präsentiert oder direkt an der Kasse sind, die man nochmal eben schnell mitnimmt, obwohl man das nicht geplant hat. Ja, ich meine.
Ich glaube, fast jeder Reiter nimmt, wenn er im Reitsportgeschäft ist, nochmal eben schnell Hufhauskratzer mit.
Ja oder meinetwegen einen neuen Pinsel, weil eine neue Bürste oder mal eben einen neuen Strick, weil der Alte grad mal wieder weg ist und äh also irgendwas,
rutscht da immer nochmal mit in den Korb rein, was aber letztendlich deine Rechnung, die du nachher an der Kasse zu bezahlen hast, steigert.

[3:43] Ja?

[3:46] Oft ist es so, dass tatsächlich meistens die entweder die teuerste Ware schön präsentiert wird oder die Ware, womit der Laden am meisten Umsatz mitmacht.
Ja? Ähm ja, oftmals ist es so, also,
Also Pi mal Daumen kannst du dir vorstellen, dass du äh wenn du als Einzelhändler eine wahre Einkauf, die du die musst du dann für das zweieinhalbfache Verkaufen, um ein vernünftigen Schnitt hinzupunkten, hinzubekommen. Das heißt,
wenn du im Laden etwas für fünfundzwanzig Euro kaufst, meinetwegen, keine Ahnung, ich sage jetzt mal ein Gebiss,
für fünfundzwanzig Euro, hat der Einzelhändler das für zehn Euro eingekauft.

[4:25] Ja, das. Also das ist nur mal so so Pea mal da, aber du kannst dir vorstellen, dass die halt mindestens das doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache.
Oben draufgelegt haben. Nur für dich mal so, damit du auch mal verstehst, warum die auch immer nochmal einen Rabatt geben können oder irgendwas ins Angebot tun können.
Dann kaufen die mehr davon, dann singt wieder der Einkaufspreis. Und somit könnt ihr damit den mit den ähm.

[4:46] Preisen auch immer ein bisschen hin und her variieren. Das Ganze kannst du aber auch runter rechnen. Ja, also,
um nochmal beim Katze zu bleiben, den irgendwie fast jeder jedes Mal mitnimmt. Ähm wenn was kostet der? Sagen wir es mal einfach, damit es einfach zu rechnen ist, zwei Euro fünfzig. Dann kannst du aber davon ausgehen, dass der Einzelhändler das für einen Euro gekauft hat.

[5:05] Vielleicht sogar ein bisschen weniger, ja? Das heißt, wenn das einer macht, die ein Euro fünfzig
Ja gut, das fällt jetzt nicht so sonderlich ins Gericht. Aber du bist ja nicht der einzige Kunde an dem Tag, das heißt, wenn hundert oder sogar noch mehr Kunden da sind und die nehmen alle einen Huf aus Kratzer mit, dann hat der mit hundert,
Huf aus Kratzern schon, nicht ein Euro fünfzig, sondern einhundertfünfzig Euro verkauft. So und so leppert sich das dann natürlich zusammen. Das heißt, unterm Strich ist die Margen von dem Tag
deutlich höher, obwohl es ja eigentlich der einzelne Kunde, der hat es kaum gemerkt, weil die zwei Euro fünfzig, ne? Ich meine, wir wissen alle, was wir so im Reitsportgeschäft äh Anrechnungen bezahlen. Das ist ja dann schon mal recht
teuer. Teuer ist halt auch Marketing.
Ja, also man weiß aus äh Untersuchungen und auch Studien, dass ein Verbraucher, ja, also wir sind alle Verbraucher, alle, die letztendlich was,
kaufen, um es zu benutzen, nicht um es wieder zu verkaufen, sondern um es zu nutzen. Wir sind alles Verbraucher, Endverbraucher. Und wir müssen etwas siebenmal sehen,
um
Es zu merken, also um, damit wir uns das merken, die Farbe merken oder den Namen merken, damit wir uns ein Logo eingeprägt haben, ähm.

[6:20] Oder damit wir einfach ja dran erinnert werden, bis wir das dann letztendlich gekauft haben. Und diese sieben Mal, die nimmst du halt gar nicht so.
Bewusst war, das passiert im Unterbewusstsein, ich kann dir mal sagen, dass als ich äh in einer Marketingabteilung von einem großen Konzern gearbeitet habe, da haben wir zum Beispiel.
Ähm bei Sponsoring Partnern in Zeitungen.
Das Logo ausgemessen. Ja, also das musste bei gewissen Publikationen sowohl in in Tageszeitungen als auch auf ähm,
von von dem Verein selber musste unser Logo eine bestimmte Anzahl oft, also ich sage jetzt mal fünf Mal in einer gewissen Größe zu sehen sein.
Ja, das hat der Endverbraucher nicht bewusst wahrgenommen, im Unterbewusstsein wurden wir aber dann darauf gesteuert, ne? Nur mal für dich nochmal so, damit du nochmal genau weißt, auf was eigentlich alles geachtet wird, was wir aber so gar nicht wissen.
Im Internet kommt dann tatsächlich noch hinzu, da ist man ja nochmal viel flexibler, um einfach vielleicht mal, sage ich mal, bei Facebook zu bleiben, da kannst du so Splittests machen
Ja, das heißt, ich kann zum Beispiel, ich kann eine Zielgruppe festlegen
ja, meinetwegen jetzt in der für mich mit meinem Pferdepodcast sind, dass natürlich äh Pferdefreunde und Reiter und ähm ich kann diese.
Ganzen Pferdefreunden und Reiter, nochmal in zwei Gruppen aufteilen und ich kann im Prinzip dem einen.

[7:49] Das eine äh oder ich sage mal den einen Beitrag zeigen mit einer.

[7:55] Normalen Überschrift und ich kann den gleichen Beitrag mit einer anderen Überschrift,
der anderen Zielgruppe. Also, dass in diese Gleiche Zielgruppe, aber das Zielgruppe A und Zielgruppe B, die letztendlich das gleiche sind, nur werden nicht beide
anzeigen an die äh Endverbraucher, also an die Hörer, an die Leser ausgestrahlt, sondern halt immer unterschiedlich. Und somit kann ich nachher meinen Statistiken erkennen, welche Überschrift denn.
Besser funktioniert hat. Ne, und so lernt man dann halt hinzu, so lerne ich auch meine Zielgruppe kennen, was wollen die, was brauchen die? Wo klicken die drauf und, und, und, und
Dieses ganze klicken und gucken, das ist ja letztendlich auch das, was im Internet so ein bisschen die bezahlvariante ist
im Internet bei bei Facebook, bei Instagram, auch hier beim Podcast, letztendlich ist das Einzige eigentlich, was wichtig ist, wie oft es geklickt wird
und wie oft und wie viel die
die Hörer, die Leser mit dem Beitrag interagieren. Weil nur das ist das, was das Internet letztendlich zählen kann. Ein Internet
also grundsätzlich ist es schon fast egal, ob du das jetzt äh gut findest oder schlecht findest, ob du da jetzt einen Daumen hoch in einen Daumen runter äh klickst, weil.

[9:12] du interagierst damit. Das heißt, es ist interessant, du hast immer Leute, die irgendwas gut und irgendwas schlecht finden, Geschmäcker sind da verschiedener, lässt sich auch gar nicht drüber streiten und letztendlich ist auch keiner perfekt, das heißt, es
können auch immer mal irgendwie kleine Fehler oder irgendwas passieren, das heißt, ob du jetzt mit einem Daumen hoch, dann mit dem Daumen runter auf irgendwas reagierst. Das ist für Facebook, ist das völlig wurscht. Für Facebook ist nur interessant. "Ah, okay, also der hat damit reagiert. Das heißt, es scheint ein interessanter
Artikeln, interessanter Beitrag zu sein, das heißt, strahlen wir, dass man mehr Leuten auslässt, dann fühlen sich mehr Leute unterhalten. Das ist Marketing.

[9:46] Ja, das ist Marketing, es ist nicht darum, also nicht unbedingt das beste Produkt gewinnt, sondern.
Die beste Überschrift, die beste Präsentation und das, was den Menschen am meisten im Kopf drin bleibt. Was glaubt ihr, warum grade auch im Pferdesport ist, das ganz, ganz groß, also man hat eine Handvoll Firmen
oder auch zwei Hände voll von Firmen, die auch wirklich ganz.
aggressives Marketing betreiben, man sieht die auf allen Turnieren man sieht die ins im Fernsehen, die haben Sponsorenverträge mit Reitern und oder mit Pferden und man sieht die auf den Anhängern drauf. Man sieht die auf den schabracken drauf.
sämtliche bei Instagram, überall, die haben eine riesen Reichweite, das heißt, man sieht sie auch überall drunter als Hashtag. Und und, also, das sind.
Ganz, ganz massive Marketingstrategien, die aber halt auch funktionieren, weil wie gesagt, das Unterbewusstsein nimmt das alles auf. Wenn du das jetzt weißt.

[10:53] Dann kannst du da ein bisschen drauf achten, weil nicht das beste Produkt Immer unbedingt gekauft wird, ja? Also gibt dir da nochmal ein anderes Beispiel.
Ähm das Pferdefutter, ja? Bei Pferdefutter, da gibt es Sachen, das schüttelt ein, ein ähm ja, ich sag mal, jemand, der sich da fachlich auskennt, nur mit dem Kopf, ja, die schlechtesten Produkte, die schlechtesten Futtermittel, die beschissenste Zusammensetzung wird als das beste Futter angepriesen, wird auch gekauft,
Ja, da von Leuten, die sich jetzt um das Futter gar nicht so viel Gedanken machen, aber die kaufen das, weil der Sack ist schön oder der Name hört sich gut an
oder die haben einfach diese Marke schon ganz oft irgendwo gelesen. Es hat sich ins Unterbewusstsein eingebrannt und deswegen kauft man das Futter, weil das ist ja überall, das muss ja gut sein.
Ja
Oftmals ist da in den schönen, stylischen Säcken ist aber eigentlich nur Schrott drin. Und deswegen möchte ich dir jetzt dieses Thema mal so ein bisschen noch mit ans Herz legen.
Also ist mir persönlich wirklich ein Anliegen, wenn du auf die Gesundheit deines Pferdes achten möchtest, dann achte darauf, was.
Am besten präsentiert wird, also das, was wirklich am meisten Werbung macht, weil damit zahlst du, du zahlst die Werbung, Werbung ist schweineteuer.
Ja? Guck dich auf Turnieren, um welche Firmen sind da.
Ja, das sind ein paar ganz, ganz große, die ganz aggressiv da reingehen, die sponsorn, bei jedem größeren Turnier, eine riesen Prüfung oder.

[12:33] Irgendwelche Banner, die an der an der Seite hängen und und und das kostet ein Schweinegeld, diese Werbung
vor allem auch die Leute, die das herstellen und sich ausdenken, die kosten auch ein Schweinegeld. Wer bezahlt das denn? Na du als Endverbraucher, indem du nämlich in den, bei den Produkten nochmal extra aufschlag bezahlst. Das weißt du aber nicht, das wird dir ja natürlich so auch nicht gesagt, ja
gegeben. Und deswegen kann man durchaus auch mal nach Firmen gucken.
Nicht so ein ganz aggressives Marketing haben, die nicht auf jedem Turnier vorhanden sind, die nicht in jeder Zeitschrift
eine ganze DIN A vier Seite an
Werbung haben, sondern die ein bisschen kleiner sind, vielleicht auch Familienunternehmen, die wirklich wissenschaftlich auch arbeiten und nicht einfach nur das billigste Futtermittel einkaufen und zusammenmischen und in einen netten Sack verpacken. Es gibt eine
so 'ne Regel, die.
Man zwar eher auf die Ernährung von äh Menschen auch beziehen kann, aber das hilft auch im Pferdebereich und die besagt, kaufe nichts,
was eine eigene Fernsehwerbung hat.

[13:38] Und wenn dir jetzt meine Verkaufs- und Marketingstrategien aus den Pferdesport gefallen haben, würde ich mich mega freuen, wenn du meine Marketingstrategien auch ein bisschen unterstützt, liked doch mal meine Facebook-Seite, teile doch mal einen Beitrag und.

[13:54] Verbreite mit meinen Podcasts, ich möchte ein bisschen aufwecken, ich möchte die Augen öffnen, ich möchte Pferdebesitzer und Pferdepfleger ansprechen, dass wir uns der Gesundheit und diesen
Naturprodukt Pferd sage ich jetzt mal, ja, dass wir uns dessen mal wieder bewusst werden und das nicht alles künstlich von außen auch mit
beeinflusst werden muss. In diesem Sinne, liked meine Facebook-Seite, jetzt erstmal viel Spaß im Stall und.

[14:27] Bis dann, tschüssi.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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