Juli 6, 2020

Ein Checkup für dein Pferd, bei dem du kleine Veränderungen bemerkst und gegebenenfalls schnell handeln kannst!

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Transcript

[0:04] Moin, herzlich willkommen zum Podcast Pferdegesundheit. Schön, dass du wieder dabei bist. Heute geht's um die Gesundheitscheck-Up und da es auch ein Kurz-Check-Up, ist rede ich auch gar nicht großartig, um den heißen Beiherbrei herum.
Wir fangen dann quasi direkt damit an. Warum wieso? Das habe ich in der letzten Episode schon ausführlich erklärt. Da haben wir drüber gesprochen, da gehe ich nicht weiter drauf ein, was ich aber - bevor wir richtig anfangen - nochmal kurz ansprechen möchte, sind die sogenannten
PAT-Werte.  PAT steht für Puls Atmung und Temperatur.
Diese Werte hast du sicherlich schon mal irgendwo gehört, wenn du einen Reitabzeichen oder so gemacht hast, da wird das immer mal angesprochen oder auch bei erste Hilfekursen, weil das einfach total wichtig ist.
Ja um einen Überblick zu haben: A zu wissen, wo liegen denn überhaupt die Normwerte und B aber auch zu wissen, wie nehme ich denn diese entsprechenden Werte ab. Weil selbst wenn man die kennt,
heißt es noch lange nicht, dass man auch in der Lage ist, dass am Pferd zu erkennen oder zu zählen oder zu messen.

[1:01] Deswegen spreche ich da jetzt nochmal kurz im Vorfeld drüber, bevor wir ein ganz in den Check-Up einsteigen. Also, die Pat-werte stehen für Puls, Atmung, Temperatur.
Puls und Herzfrequenz, das ist zwar quasi nicht unbedingt das Gleiche, denn der Puls wird ja an der Ader gemessen und die Herzfrequenz ist der Herzschlag, aber die Anzahl der beiden ist letztendlich gleiche, weil's dann doch sehr eng zusammenhängt. Mit P gemeint ist der Puls, du kannst es auf zwei verschiedene Arten messen:
Entweder gehst du an die Vene am Unterkiefer. Also eigentlich hat es auch drei verschiedene Arten messen. Oder Du nimmst die Vene am Hals.
Die Vene, die unter dem Kieferlang läuft, ja, damit fühlst du mit den Finger , an der SchlagAder fühlst du die Schläge.
Das ist ein bisschen tricky, das muss man ein bisschen üben, das muss man paar mal probieren, weil oftmals ist nämlich hier, das Verwunderliche, dass man eher seinen eigenen Puls füllt, als den vom Pferd. Das ist tatsächlich nicht so einfach, wie man das manchmal denkt.
Ähnlich funktioniert es an der Fessel.

[2:02] Und ja, ich habe jetzt überlegt, wie ich das wirklich darstelle. Das ist tatsächlich ein bisschen schwierig, schau dir auf jeden Fall oder schau dir am besten da mal irgendwie ein Foto zu an. Wir sind ja bei einem Podcast, da ist das mit Fotos ja immer so ein bisschen schlecht.
Ansonsten, nee, weißt du, was was ich mache. Ich setze eins bei Social Media rein. Also guckt bei Facebook und bei Instagram, zu dem Podcast, Post von heute und da findest du dann auf jeden Fall ein entsprechendes Bild
zu den Lagen von den Vehnen, wo man das fühlen kann. Ich empfehle dir aber eigentlich was anderes. Und zwar falls du's noch nicht hast, besorge dir ein Stetoskop.
Ein Stetoskop ist das, was der Arzt auch ganz normal bei dir benutzt, um deine Atmung oder dein Herzschlag ja zu kontrollieren, wenn du halt eventuell irgendwie krank bist.
Das Gleiche funktioniert bei Pferden natürlich auch oder bei Tieren generell. Man muss an diesen Stiloskopen auch nicht sonderlich viel beachten. Also du musst da jetzt ja keine hochdetaillierte Untersuchung machen, sondern du möchtest einfach eigentlich nur den Herzschlag damit hören. Das heißt, da tut es eigentlich auch ein recht einfaches Gerät ähm.
Eins, was dich dafür ganz gut eignet, habe ich dir hier unten als Link mal reingesetzt und es kostet auch sage und schreibe ganze zehn Euro bei Amazon und du kommst dann über den Link, kannst du das dann direkt bestellen.
Den mache ich dir in die Shownotes rein, sage ich aber gleich auch nochmal mehr zu. Wenn du dann nämlich das Stetoskop hast, dann kannst du das Herz.

[3:28] Hören, ja? Also ein Herzschlag natürlich. Und zwar kannst du den am besten hören, wenn du auf die linke Seite gehst. Und zwar ist das
ja so hinterm Ellenbogen, ein Stückchen, wenn du, ja, wo die Sattelgurtlage ist, ein bisschen weiter unter des Schulterblatt schiebst.
Da kann man das Herz am besten hören, aber wunderlich nicht, es ist nicht so, dass du das steht, das Kuppln da dranhält und es geht "buh dum, buh dum" in deinem Ohr dann los, sondern du musst schon genau hinhören, ne? Du brauchst ein bisschen Ruhe dafür,
aber musste mal gucken, das kriegt man auch mit ein bisschen üben, mal ein bisschen suchen, kriegst du das eigentlich ganz gut hin.
Achtundzwanzig bis vierzig Schläge in der Minute sind im sind der Normalbereich des Pferdes, es ist aber schon interessant zu wissen, ob mein Pferd halt normalerweise eher so im Bereich achtundzwanzig bis dreißig ist oder vielleicht sogar achtunddreißig bis vierzig. Das ist ja auch schon ein enormer Unterschied, weil angenommen dein Pferd ist

[4:23] Wirklich eher so im vierziger Bereich und hat dann aber auf einmal du hast das Gefühl, dem geht's nicht gut, hat auf einmal Zitze nur dreißig Schläge.
Äh ja, dreißig, achtundzwanzig, dreißig Schläge, dann ist das für dein Pferd ja schon eine etwas heruntergesetzte Herzschlagfrequenz. Da kann man dann schon mal ein bisschen genauer hingucken. Also das nur nochmal so als Idee, ne, warum und wieso man das macht? Ähm,
da genau zu wissen, wie viel ist denn dein und wie ist denn der normale Schlag von deinem Pferd? 

[4:53] Ganz, also praktisch sieht das dann einfach ganz einfach auch so aus, wie überall anders auch, wo man  irgendwie den Blutdruck auch misst oder also nicht den Blutdruck, sondern den Herzschlag, den Puls

[5:06] Du guckst auf deine Uhr oder stellst dir meinetwegen das Handy auf ein paar Sekunden.
Entweder nimmt man fünfzehn Sekunden und dann zählst du die Schläge in der Zeit, in diesen fünfzehn Sekunden und nimmst das Ergebnis dann mal vier, damit du auf sechzig kommst.
Du kannst aber auch, wenn du ein ruhiges Pferd hast, kannst du auch durchaus zwanzig Sekunden hören und nimmst dann das Ergebnis mal drei, mach es so, wie's dir am besten passt.
Das gleiche gilt bei der Atmung pro Minute sind circa acht bis sechzehn Züge. Acht Züge in der Minute, das ist wirklich nicht viel, ja, das so irgendwie so alle acht Sekunden einer so ungefähr, wobei dazu gesagt hat, dass die Einatmung und Ausatmung, das gilt als ein Atemzug,
ne, oder man zählt halt im Prinzip immer nur die Einatmung, ähm,
hier genau das gleiche, du kannst es, äh, wenn du vor dem Pferd stehst, stehst an den Nüstern sehen oder wenn du hinterm Pferd stehst, dass ich die Flanken halt auf und abbewegen. Das funktioniert in der Regel ganz gut. Wenn du allerdings einen Städtoskop hast, dann.
Kannst du es eigentlich noch viel einfacher machen, indem du nämlich das Stethoskop, das den Hörer quasi an den Kehlkopf legst, dann kannst du das auch ganz gut hören, diese
Einatmung, weil dann einfach da kleine Luftverwirbung sind und das hörst du dann entsprechend
mit dem Stethoskop, aber auch hier, das muss man ein paar Mal gemacht haben, um auch genau hinterzukommen. Deswegen, auf jeden Fall mein Tipp, versuche das Ganze auch jetzt demnächst einfach mal regelmäßig zu machen.

[6:34] Dann kommen wir noch zu der Körpertemperatur. Die ist beim Pferd in Normalfall zwischen siebenunddreißig und achtunddreißig Grad Celsius,
das heißt aber auch vor dem Training, also nicht irgendwie nach körperlicher Anstrengung, ganz wichtig zu beachten, weil durch die körperliche Anstrengung durch die Muskulatur, hebt sich auch schon mal die Körpertemperatur, vor allem, wenn dein Pferd auch richtig ins Schwitzen kommt, also da kann ich schon mal so auf vierzig Grad oder so steigen. Das ist jetzt noch nicht mal so super ungewöhnlich. Heißt aber auch, dass du dich nicht erschreckend brauchst
falls du mal nachbereiten müsst, ist die Temperatur eventuell ein bisschen höher ist, aber auch hier ganz interessant. Ähm an dieser Stelle auch noch ein Tipp: ein Fieberthermomenter für Pferde muss. Bitte. Unbedingt wirklich unbedingt eine Kordel hinten dran haben, ja, damit du weißt, dass Pferde sind am After, ein sehr beweglich, nenne es wie auch immer, ähm sie sind auf jeden Fall in der Lage, das Fieberthermometer, einmal so
reinzuziehen. Damit das nicht passiert, beziehungsweise, damit es zur Not auch irgendwie wieder rauskriegst, mach bitte unbedingt eine Schnur da dran.

[7:43] Ich weiß, dass das in der Praxis nicht so besonders einfach ist.

[7:47] Aber hier dann auch nochmal der Tipp. Ich setze dir auch dazu einen Link in die ShowNotes. Es gibt Fieberthermometer mit einer Öse hinten, wo man dann eine Schnur dranmachen kann.
Ja? Ähm bestenfalls ist die Schnur dann selber auch noch aus Silikon.
Aber es gibt nicht viele Thermometer, wo man das machen kann. Und auch das Fieberthermometer kostet gerade mal zehn Euro bei Amazon, also du bist mit zwanzig Euro gesundheitsmäßig echt gut ausgestattet.
Es ist außerdem auch mal super interessant, das Ganze mal so zu gucken und nachzuverfolgen und das Wetter selber mal so ein bisschen zu untersuchen und deswegen auch hier mein Tipp schafft ihr eventuell ein neues Fieberthermometer an, wie gesagt, mit Schnur hinten dran ist das auf jeden Fall deutlich sinnvoller, weil du's halt zur Not auch wieder rauskriegst.

[8:34] So, das erstmal zu den. Damit ich das nämlich gleich nicht nochmal genauer erklären muss. Wir gehen jetzt gleich den Gesundheitscheck ab, ganz kurz.
Schnell, schnelle Nummer durch, damit das für dich nicht so super lange dauert
bitte mache an dieser Stelle jetzt erstmal Stop, drücke mal auf Pause den Podcast. Du findest in meinen Shownotes auch den Link zu meiner Internetseite, da kannst du dir dann
den Gesundheitscheck-Up runterladen.
Das ist im Prinzip eine Übersicht, wo du für dich deine Notizen dann auch drauf machen kannst. Also geh hin, druck dir den am besten, keine Ahnung, zwanzig Mal aus,
beginnen jetzt einmal zusammen durch, dann legst du dir die zwanzig Blätter in Stall und machst ab jetzt, mindestens einmal die Woche, diesen Gesundheitscheck-Up und die sammelst du einfach in einem Schnellhefter.
Ja? Ganz easy, so kannst du immer ein paar Sachen nachts nachvollziehen, ich gehe da jetzt gleich nochmal ein bisschen näher drauf ein, dann wirst du das auch nochmal verstehen, was dann nämlich alles auch mit draufgehört. Und ähm.
Wie gesagt, mal stoppt, ladet das eben runter, dauert einen Moment und dann machst du einfach weiter.

[9:42] So wunderbar, das scheint geklappt zu haben, dann ähm schau dir die Datei an und wir gehen jetzt einfach, direkt einmal von oben bis unten durch, damit du weißt, was ich mit den einzelnen Punkten dann auch meine und was da eingetragen werden muss.
Erstmal der Kurzcheck-Up vom, da kommt natürlich das Datum rein, ganz wichtig, schreib auch bitte unbedingt die Jahreszahl hin und auch die Uhrzeit, kann nämlich auch ziemlich interessant sein.
Weil das einfach unterschiedlich sein kann. Äh Pferdename klar, vor allem wichtig, wenn du auch mehrere Pferde hast und der Beobachter, ja, also falls du das mal machst, falls aber auch mal deine Reitbeteiligung.

[10:17] Was weiß ich, wer macht.

[10:19] Dann in einem Kästchen da drunter befindet sich einfach, befinden sich einfach nur ein paar Angaben zu den äußerlichen Bedingungen. Also, wie ist der das Wetter heute? Sicher ist es.
Eventuellen Unterschied, ob wir gerade dreißig Grad im Schatten haben oder ob dein Pferd bei fünf Grad im Regen draußen gestanden hat.
Schreibt die Temperatur ungefähr, ja? Also, ich meine, du weißt jetzt, bei null Grad fängst an zu frieren, bei zwanzig Grad, dann stehst du auf jeden Fall locker mit einem T-Shirt draußen, bei fünfundzwanzig Grad fängst du langsam mal zu schwitzen
Ja, nur damit du da so einen leichten Überblick hast, ist nämlich auch total interessant, kann einfach den Gesamteindruck von deinem Pferd auch ein bisschen verändern.

[10:55] Und wo hat dein Pferd sich bis gerade eben gefunden? Ich habe jetzt einfach mal äh Box und Wiese, beziehungsweise Paddock,
aufgeschrieben, wo es dann auch in der Sonne gestanden hat, in der Box dann wahrscheinlich eher im Schatten, falls es irgendwas anderes ist, hast du da drunter noch Platz, dass da einzutragen. Macht da einfach ein kleines Kreuzchen dran, dann weiß er auf jeden Fall Bescheid, ja, wann und wie du dein Pferd,
quasi ja, was das vorher gemacht hat, ne? Weil das kann solche Sachen einfach auch entsprechend ähm verändern. Vor dem Zeitpunkt ähm
Der Zeitpunkt vor dem Training habe ich ja gerade schon gesagt, es ist in der Regel sinnvoll das vor dem Training zu machen oder nach dem Training, aber dann bitte mit entsprechender Zeit danach. Also,
Das kann dann schon mal so gerade so bezüglich der Körpertemperatur, das kann schon mal einige Minuten, Stunde eventuell auch dauern, bis ich das alles wieder komplett zurückreguliert hat.
Und bitte mache dann in der Zeile dadrunter nochmal kurze Informationen über das Training der letzten vierzehn Tage. Es ist zum Beispiel ähm eventuell relevant, ob.

[11:52] Es, ja, ob dein Pferd lahm war und die letzten vierzehn Tage in der Box gestanden hat,
ja? Oder ob das vielleicht auch tatsächlich in den letzten vierzehn Tagen Turniervorbereitung, du hast viel trainiert, du hast starkes Training mit dem Pferd gemacht, die Muskulatur hat sich eventuell aufgebaut, es hat sich irgendwas geändert.
Kann wichtig sein, ja? Und das ist wirklich total interessant, dass dann irgendwann auch im Nachhinein nochmal nachvollziehen zu können. Dann geht es weiter mit dem ersten Eindruck, beziehungsweise mit dem Gemütszustand,
hiermit meine ich tatsächlich den ersten Eindruck. Also wenn der erste Eindruck ist, also wenn ihr vielleicht gerade in der Box steht und der erste Eindruck ist, dann bitte.

[12:29] Dann nimm das, ist aber, hörst du dein Pferd von der Wiese oder von Paddock, dann nimm das als ersten Eindruck. Ja, ist dein Pferd aufgewächst? Ist es gerade aufgeregt? Ähm, ist es gerade am Schlafen? Ähm ausgeglichen aufgeweckt.
Humpelt das vielleicht sogar
ja? Oder ist es auf dem Weg gestolpert? Kann durchaus sein. Ja, also das sind wirklich so der erste Eindruck, also was dir so als erstes auffällt, das kommt dann bitte hierhin. Und dann geht's da drunter im Prinzip auch schon los mit dem, ich sage mal, Patt und Co habe ich hingeschrieben.

[12:58] Das heißt, Herzschlagatmung, Körpertemperatur, hast du ja gerade was zu gehört, wie man das am besten abnimmt und mit den Städtoskop klappt das eigentlich ganz gut. Dann habe ich da drunter den Schleimhauttest gemacht. Ähm, es ist ziemlich interessant.
Dass die Schleimhaut auch immer ja die reagiert immer sehr schnell. Am einfachsten kannst du das feststellen, indem du einfach mal die Mundschleimhaut nimmst, also das heißt, du ziehst so die Lippe hoch
und äh drückst deinem Pferd auf das Tarnfleisch. Das ist einfach eine Regel, schön rosarot und glänzend, feucht
sollte es das nicht sein, kannst du das mal direkt hier notieren und dann machst du den Schleimhauchtest in den du mit der Fingerkuppe einfach mal kräftig auf dich draufdrückst, ohne dein Fett ist weh zu tun natürlich, aber dann wenn du einen Schwinger wegnimmst, hat sich da drunter
eine weiße Stelle gebildet. Das liegt einfach daran, dass du in dem Moment das Blut aus den kleinen Kapillaren, die dort die Hautversorgung rausgedrückt hast
Bei einem gesunden Pferd mit einem gesunden und gerade stabilen Kreislauf ist es, innerhalb von maximal, drei Sekunden komplett verschwunden dieser weiße Punkt,
sollte dieser weiße Punkt wirklich drei Sekunden oder länger,
ähm bestehen könnt, das eventuell schon auf ein bisschen Kreislauf oder auf einen niedrigen Kreislauf, sagen wir mal so ähm.

[14:18] Ja hindeuten, dann würde ich tatsächlich da auch erstmal eine Runde mit dem Pferd spazieren gehen, kann sein, wenn ihr grad aus der Box geholt, dass das da ist, der Kreislauf war ein bisschen in Schwung kommen muss. Vor allem interessant, bei älteren Pferden.

[14:30] Was dann auch interessant ist, äh das habe ich halt, wie gesagt, hier vorne einfach mal so zusammengeschrieben und zwar die Code Beschaffenheit. Guck dir den Code von deinem Pferd mal genau an,
was findest du dann? Wir werden an späterer Stelle in einer weiteren Episode nochmal drauf eingehen, wie denn der Code überhaupt auszusehen hat bei einem gesunden Pferd.
Ist der zu nass oder ist der wirklich trocken.
Finden sich Futterreste im Code oder ist der vielleicht so weich, das ist schon fast Richtung Durchfall geht und bisschen.
Ähm also auf jeden Fall total interessant, äh schau dafür am besten in die Box, wenn dein Pferd jetzt nicht gerade irgendwie da äh auf die Stallgasse geäppelt hat.
Und wenn du nämlich gerade auch in der Box ist, bist, dann rieche einmal kurz an Pferd, einmal kurz an der Box in der Box, ob das alles nochmal richtig, ja, dann, wenn dem so ist, mach einfach einen Haken hinter, wenn das stinkt.
Dann müsste man mal überlegen, ja, ist entweder die Box nicht richtig sauber oder liegt's tatsächlich wirklich an den Ausscheidungen, dass die irgendwie ganz komisch riechen?

[15:32] Wenn du das gemacht hast.

[15:34] Du kannst übrigens, also das kannst du entweder halt quasi als erstes machen oder du kannst es auch hinten anschieben, weil es gibt der andere Punkt nämlich dazu, das sind ja jetzt alles so Sachen, die du
am Pferd mit Körperkontakt auch gemacht hast, wenn du erst die Beobachterposition machen möchtest, manche fangen damit an, mache ich,
eigentlich auch lieber. Erst die Beobachterposition, das heißt, du gehst zwei, drei zurück, vielleicht auch mal vier oder fünf, je nachdem. Wie groß sein Pferd auch ist und ähm schreib's dann einfach zu den,
darunter stehen im Stich
Punkten, ein paar Stichpunkte auf, was dir einfällt. Mit Gesamteindruck meine ich tatsächlich den körperlichen Gesandteindruck, ja? Weil den ersten Eindruck und den Gemütszustand haben wir ja schon notiert,
und jetzt geht es wirklich um den Gesamteindruck des Körpers.

[16:20] Wie sieht denn dein Pferd überhaupt aus? Es ist eher knöchern. Ist es zu dünn? Ist es zu dick? Ist es gut bemuskelt? Ist es weniger gut bemuskelt? Hat sich etwas verändert? Also, mach auch ruhig alle Paar.
Oder macht vielleicht auch einmal im Monat ein Foto von deinem Pferd,
immer von der von beiden Seiten, also immer von der Seite und immer ungefähr in gleicher Höhe, sodass du die Bilder dann nachher auch mal vergleichen kannst. Das ist total interessant, wie sich Pferde so verändern.
Einmal im Monat reicht vollkommen ähm oder halt immer nur, wenn dir.
Ja, im Prinzip was auffällt, dann kannst du's halt mit dem Foto von vor zwei Monaten oder von vor einem halben Jahr mal vergleichen und gucken, wie sich das verändert hat. Also maximal einmal im Monat, das reicht absolut.

[17:00] Hier der körperliche Gesamteindruck. Und dann gehst du weiter, wie sieht denn das die Haut und das Fell an Kopf und Hals aus.
Also hier vor allem dann auch Schopf und Mädel mal so ein bisschen angucken. Klar, da brauchst du eventuell nochmal die Finger für, wenn du irgendwie eine Hautschuppen gucken möchtest,
oder sind hier eventuell Stellen. Also ich rede jetzt auch hier tatsächlich nicht von irgendwelchen Verletzungen. Äh die gehören hier sicherlich auch rein, die kannst du auch mit notieren.
Aber was sind zum Beispiel Hautveränderungen.
Die irgendwo also vielleicht hat dein Pferd sich auch mal am Ohr geschubbelt. So, das kann natürlich ganz gut sein, hat sich da vielleicht tatsächlich sogar eine Stelle auf der Haut kahl geschubbelt.
Man kann passieren, ist im in der Regel nicht sonderlich dramatisch, aber es kann natürlich sein, dass es das ab jetzt öfter macht. Und dann müsst du nachher überlegen, okay, wie lange macht das das? Und wie oft hat es das gemacht? Und und.
Ne, also von daher solche Sachen auf jeden Fall hier mal notieren, ähm einen Blick aufs Auge ist ja auch nochmal total sinnvoll. Ähm hier kann man übrigens auch die Schleimhaut nochmal nach
komme ich ja aber dann guck mal siehst du auch im nächsten Punkt Maul und Augen, guck dir einmal die Zähne von dein Pferd an. Ähm denk auch daran, dass dein Pferd bestenfalls regelmäßig ein Zahnarzt sieht,
ein bis zweimal im Jahr. Ähm da kann aber auch.

[18:15] Außerhalb dieser Zahnarztbehandlung natürlich auch mal irgendwas mit sein mit den Zähnen, das ist irgendwie ein Zahnschief hängen hat oder so. Also guckt da ab und zu mal nach, das kann absolut sinnvoll sein
die Augen, ja, die sollten klar sein, nicht gerötet natürlich, wobei die Schleimhaut schon irgendwo rot ist
einfach mal drauf, damit du vielleicht beim nächsten Mal auch erkennen kannst, wann es wirklich ein bisschen mehr Rot ist oder war ein bisschen weniger.

[18:38] Rückengruppe, wie ist der Rücken bemuskelt? Ist die Gruppe vielleicht auch irgendwie schief? Ist da irgendwas hochgezogen? Ist das Pferd empfindlich? Also du darfst dein Pferd auch anfassen, ja?
A natürlich sollte es von Wein und gucken, ob ihr irgendwas aufhält. Ansonsten macht dein Pferd regelmäßig,
den Knicks, wenn du äh mit der Bürste ankommst, das ist natürlich eine Rückenempfindlichkeit, die auch bann werden muss,
Ähm das gleiche gilt dann für Bauch und Euter oder Schlauch, sind das Schwellungen da unten sind da vielleicht auch irgendwelche Verletzungen, die du sonst vielleicht gar nicht so genau siehst, weil du einfach nicht so oft genau da hinguckst, ähm ab und zu mal schauen,
ähm Schweif After und Hinterbeine.
Am Schweif kann man oftmals viel erkennen, wenn er zum Beispiel Ski fängt oder auch wenn Code im Schmal fängt, das ist schon mal ein Zeichen für Kotwasser oder auch für Durchfall. Das Gleiche gilt natürlich für die Hinterbeine. Ähm es ist absolut sinnvoll die Beine
da kommt gleich ja dann auch im nächsten Punkt zu
ähm anzuschauen, sind da irgendwelche Schwellungen, haben sich über Beine gebildet, stehen die Beine schief, wie sehen denn eigentlich so eine ähm.
Die Hufe auch aus, sind die trocken, sind die schief,
sind eventuell andere Krankheitssymptome auf den Hufen unter den Hufen oder sonst irgendwo zu sehen. Ähm vergleiche da einfach mal hin und wieder auch ein paar Bilder, die du machst, speicher dir die vielleicht im Handy in einem besonderen Ordner.

[20:02] Wie gesagt, vor allem auch, wenn du mehrere Fälle hast, man bringt einfach schnell was durcheinander und so hast du da.
Immer noch ab und zu mal den Überblick dazu. Ähm mach dir einfach Notizen, was dir aufhält. Du wirst da in,
der nächsten Zeit dann noch ein bisschen kreativer werden, weil auch viel, viel mehr Sachen auch achtest. Ähm unten hast du ein bisschen Platz für sonstige Beobachtungen oder auch Veränderungen.
Hier habe ich angegeben mit äh Herdenstatus, ja, es kann natürlich auch sein, wenn gerade ein neuer Chef in die Herde gekommen ist, dass sein Pferd da vielleicht irgendwie auch ein Problem mit hat.
Hat sich das Futter umgestellt. Hat dein Pferd ein außergewöhnliches Fressverhalten? Also zum Beispiel wenn sich auf einmal im Futternahm.

[20:44] Äh Heuknäuel. So Heu ähm Rollen befinden.
Ja? Hat dein Pferd irgendwie eine Krankheit gerade aktuell, die ähm behandelt werden muss, Medikamente.
Hat dann fährt eine neue Box oder auch einen neuen Boxennachbarn, was im Stress bedeutet und der fängt auf einmal an mit Futterneid.
Oder hast du einen Stall gewechselt? Oder hast du's Training geändert? Oder hast du den Trainer geändert? Äh hast du eine neue Reitbeteiligung? Hast du einen neuen Sattel.

[21:11] Sowas alles kannst du da bitte mit reinschreiben, weil das im Nachhinein total interessant sein kann. Ja, angenommen du hast einen neuen Sattel, dann ist total interessant, wenn du mal ein, zwei, drei, vier Wochen später schaust, okay, wie hat sich denn jetzt der Rücken verändert.
Ja, ist der besser, ist er schlechter ähm und das würdest du sonst vielleicht auch gar nicht so deutlich wahrnehmen, wenn du nicht regelmäßig einchecker.
So, jetzt habe ich doch schon wieder weit über zwanzig Minuten geredet, deswegen ist jetzt hier Stopp.
Ich ähm freue mich, wenn du bei deinem nächsten Episode dabei bist und kann dir wirklich nur raten, diesen Check-Up hin und wieder mal zu machen. Du wirst dein Pferd von einer ganz anderen Seite kennenlernen. In diesem Sinne, viel Spaß im Stall. Bis dann.

​ Verpasse​ auf keinen Fall diesen einen, vielleicht wichtigsten Tipp ever!

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